Chamber

26. Januar 2016 12:35; Akt: 26.01.2016 13:12 Print

Reform soll Missbrauch von Tabletten stoppen

LUXEMBURG - Gesundheitsministerin Lydia Mutsch hat am Dienstag in der Chamber über Neuerungen bei der Abgabe von Arzneimitteln gesprochen.

storybild

Durch Verblisterung werden Medikamente in abgabegerechte Portionen eingepackt - das entlastet Patienten und Fachpersonal.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Gesetze über Herstellung, Import und Abgabe von Medikamenten datieren in Luxemburg aus dem Jahr 1975. «Die Regelungen entsprechen nicht mehr der Realität», sagt die Abgeordnete und Vizepräsidentin der parlamentarischen Gesundheitskommission, Josée Lorsché (Déi Gréng).

Ein neuer Gesetzesentwurf über den Verkauf von Medikamenten im Internet wurde im Regierungsrat bereits angenommen. Künftig soll der Online-Handel nur mehr durch vom Gesundheitsministerium zugelassene Apotheker erfolgen. Das selbe Ministerium will auch den Verkauf überwachen, «um die Schaffung eines Parallelmarkts für Medikamente zu verhindern», sagt Josée Lorsché.

Die große Neuerung des Gesetzes dreht sich aber um die patientenindividuelle Verpackung von Medikamenten («Verblisterung»). Dadurch sollen Missbrauch und Vergeudung von Arzneimitteln verhindert werden. «Die lizenzierten Apotheker sind die einzigen, die die Medikamente auspacken können, damit die Patienten auch die vorgeschriebene Dosis einnehmen», erklärt die Deputierte von Déi Gréng. Durch das neue Verfahren soll auch das Fachpersonal in Pflegeheimen und Netzwerken der häuslichen Pflege entlastet werden.

(Patrick Théry/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Letzebuerger Biirger am 26.01.2016 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    Da soll Mme Mutsch den Dokteren och emol soen se solle keng Medikamenter verschreiwen dei een heno awer net brauch ze huelen, well den Fall ass ganz oft esou.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Letzebuerger Biirger am 26.01.2016 17:45 Report Diesen Beitrag melden

    Da soll Mme Mutsch den Dokteren och emol soen se solle keng Medikamenter verschreiwen dei een heno awer net brauch ze huelen, well den Fall ass ganz oft esou.