Bildung in Luxemburg

13. März 2018 16:06; Akt: 13.03.2018 16:10 Print

Staat investiert fast 20.000 Euro pro Schüler

LUXEMBURG – Das Großherzogtum gibt pro Jahr eine Menge Geld für jeden Schüler aus. Die neustes Zahlen hat die Statec am Dienstag veröffentlicht.

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Luxemburg gibt viel Geld für Bildung aus. (Bild: DPA)

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Bildung ist ein hohes Gut – und in Luxemburg gibt eine Menge dafür aus. Was die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bereits im vergangenen Spätsommer lobte, wird nun auch von der Statistikbehörde Statec untermauert. Damals berichtete die OECD, dass Luxemburg 18.000 Euro in jeden Schüler in einem Jahr investiert. Das ist doppelt so viel wie der Schnitt in der OECD. Laut der neusten Zahlen der Statec vom heutigen Dienstag fließt sogar weit mehr Geld in die Bildung. Demnach kostet ein Grundschüler im Schuljahr 2015/16 insgesamt 19.593 Euro. Für Schüler des Sekundarunterrichts sind 19.855 Euro fällig, für die Jugendlichen des technischen Sekundarunterrichts sind es 19.728 Euro.

Der Etat für die Bildung ist in den vergangenen Jahren aufgestockt worden. So hat das Budget für die öffentliche Bildung im Jahr 2016 die zwei-Milliarden-Grenze überschritten. Nach Angaben der Statec lag es 2017 sogar bei 2,2 Milliarden Euro.

Über 100.000 Schüler

Im Schuljahr 2016/17 gab es 101.524 Schüler im Großherzogtum. Darunter waren 39.171 Grundschüler. Mehr als 13.000 waren Teil der internationalen Programme. Die Lehrerzahl ist in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. So gibt es 5715 Grundschullehrer (1300 mehr als 2006/2007) und 4504 Gymnasiallehrer (800 mehr als 2006/2007).

Laut Statec haben sich die Bildungsressourcen auch positiv auf die Anzahl der Schulabbrüche ausgewirkt. 2015/16 gab es 12,4 Prozent, zehn Jahre zuvor waren es noch 14,9 Prozent.

(NC/L'essentiel)

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