Gegen Suizid-Versuche

09. September 2016 07:26; Akt: 09.09.2016 17:03 Print

Stadt Luxemburg will das Viadukt absichern

STADT LUXEMBURG – Ein Mensch hat vergangene Woche nahe des Skateparks Péitruss Suizid begangen. Jetzt werden Rufe laut, das Viadukt abzusichern. Die Stadt will handeln.

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Die Besucher des Skateparks haben freie Sicht auf das Viadukt. (Bild: L'essentiel)

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Der nagelneue Skatepark Péitruss in Luxemburg-Stadt lockt täglich zahlreiche Skateboarder und Inline-Skater an. Eigentlich also ein Ort, an dem viel Freude herrscht. Am vergangenen Samstag ist es jedoch zu einem tragischen Vorfall gekommen. Eine Person beging Suizid, indem sie sich vom angrenzenden Viadukt stürzte. Viele Besucher des Parks, darunter auch Kinder und Jugendliche, wurden unfreiwillig Zeuge.

Dan Gantrel vom Verein skatepark.lu hat Sorge, dass dieser Suizid nicht der letzte gewesen sein könnte. Daher machte er sich für die Installation einer Schutzvorrichtung stark. «Solche Bilder sind für die Leute sehr schwer aus dem Kopf zu kriegen. Es muss ein Geländer oder ein Netz angebracht werden, das solche Tragödien verhindert», sagte Gantrel. Als Beispiel führte er den Schutz an der Roten Brücke im Pfaffenthal an.

«Werden uns der Sache schnellstmöglich annehmen»

Auch die Stadt sieht dringenden Handlungsbedarf. «Leider ist es dort nicht zum ersten Mal zu einer solchen Tragödie gekommen», berichtet Bürgermeisterin Lydie Polfer gegenüber L'essentiel. Weitere zu verhindern habe «höchste Priorität» für die Verwaltung. «Wir haben die zuständige Dienststelle informiert, die sich der Sache so schnell wie möglich annehmen wird», so die DP-Politikerin weiter.

Wie genau der Schutz aussehen soll, kann Polfer noch nicht sagen: «Ob nun ein Gitter, ein Geländer oder ein Auffangnetz installiert wird, steht momentan noch nicht fest. Aber es wird eine effektive Lösung gefunden werden.»

(sw/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Rocky am 09.09.2016 14:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den daach drop op, sonndes ass nach een gesprong, mee vun deem geet net riets, well daat jo owes um 22h00 war an keen mei am skatepark war. Fir dest joer ass et schon deen 4 oder 5. deen do sprenkt mee daat gett hei an Letzebuerg ennert den Teppech gekirrt.

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  • Laura am 09.09.2016 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Zuerst machen wir eine Studie zum Thema "Wieso Menschen Sterben wenn sie aus grosser Höhe fallen" gefolgt von einer Studie mit dem Thema "Wieso Menschen aus grosser Höhe Springen" und der Studie mit dem Thema "Wieso machen wir soviele nutzlose Studien" danach füllen wir die ganze Schlucht einfach mit Beton auf, so dass die Brücke ebenerdig liegt und um ganz sicher zu sein legen wir dann noch Kissen links und rechts neben die so geschaffene Straße. Warnhinweise und ein Paar Radarfallen hinzu und schon gibt es keine Selbstmorde mehr auf der Welt.

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  • max an moritz am 09.09.2016 07:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das as eng aal Breck dei ennert Denkmal secher och nach steht. Sou eng schein Breck get dann zou gemeet wat dann net mie Azraktiv ausgesait an dobei wann Glas geif kommen emmer knaschteg as dann. Wie oft as dann do eppes geschitt schon. Bei der Rouder Breck wor et kloer well do bal all Woch een wor. Hei huet een awa nach naicht heiren. Wann dann muss een Gellen Fra och zou maan well do as et och zimlech heicht.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • France am 14.09.2016 08:17 Report Diesen Beitrag melden

    Ett wier besser doriwwer nozedenken fierwaat lescht Joer 81 Leit sech d'Liewen hei zou Letzebuerg geholl hun an quasi all Daag 2-3 Persounen ett probeieren. Do ass den Probleem. Wann mier elo Netzer spaanen sprangen se op enger aanerer Plaaz eroof. D'Madame Mutsch huet d'lescht Joer grouss Diskussiounen geschwong se geif sech dem Problem Suicide widmen an eppes ennerhuelen mee bis elo hun ech nach neischt heieren vun hierem Super-Projet. Waat soll ett, en Doudegen kascht den Staat neischt mei. Ass ett net esou?

  • Jean Claude Kluncker am 10.09.2016 17:19 Report Diesen Beitrag melden

    Mat vlt léiwer een Artikel iwer d'Ursachen vun der Persoun déi Suizid begangen huet (falls méiglëch), vir déi Problemer unzeschwetzen an vielleicht och ëppes dogéint ze ënnerhuelen. Gin jo genuch, muss een just op d'Immobieliensituation héi am Land kucken dann huet een och keng loscht méi

  • Mireille Neusius am 09.09.2016 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Zwee...net en....

  • Rocky am 09.09.2016 14:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    den daach drop op, sonndes ass nach een gesprong, mee vun deem geet net riets, well daat jo owes um 22h00 war an keen mei am skatepark war. Fir dest joer ass et schon deen 4 oder 5. deen do sprenkt mee daat gett hei an Letzebuerg ennert den Teppech gekirrt.

    • paulwerer am 09.09.2016 16:47 Report Diesen Beitrag melden

      A wat ännert dat ob 1 oder 2 oder 3 ???? :-(

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  • Laura am 09.09.2016 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Zuerst machen wir eine Studie zum Thema "Wieso Menschen Sterben wenn sie aus grosser Höhe fallen" gefolgt von einer Studie mit dem Thema "Wieso Menschen aus grosser Höhe Springen" und der Studie mit dem Thema "Wieso machen wir soviele nutzlose Studien" danach füllen wir die ganze Schlucht einfach mit Beton auf, so dass die Brücke ebenerdig liegt und um ganz sicher zu sein legen wir dann noch Kissen links und rechts neben die so geschaffene Straße. Warnhinweise und ein Paar Radarfallen hinzu und schon gibt es keine Selbstmorde mehr auf der Welt.

    • Retro am 09.09.2016 12:18 Report Diesen Beitrag melden

      @Laura: lol! Genau so ist es! Nur habt Ihr vergessen noch hinzu zu fügen, dass der Herr, der diese Studie(n) gefragt hat, dann noch Stolz wie Oskar da steht und meint, was für ein Wunder er vollbracht hat...! Ein Wunder...? Ja, es ist dann viel Geld aus der Kasse verschwunden und keiner weiss wie oder wo...Abracadara! HAHAHA!

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