ACEL

15. September 2017 14:41; Akt: 15.09.2017 14:47 Print

Studenten fordern leichteren Zugang zu Praktika

LUXEMBURG - Die luxemburgische Studentenvereinigung ACEL hat am Freitag einige Forderungen an die Politik gestellt.

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Die ACEL will Hürden beim Zugang zu Praktikumsjobs abbauen. (Bild: L'essentiel)

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Die Luxemburger Studentenvereinigung ACEL umfasst um die vierzig luxemburgische Studentenkreise im Ausland. Ihre Vertreter haben sich am Freitagmorgen zu Beginn des Studienjahrs 2017/2018 zu politischen Themen geäußert. Nach der Rifkin-Studie und der Gratis-Öffi-Nutzung befasst sich die ACEL nun mit Praktika.

«In Luxemburg haben wir Probleme, Praktikumsstellen zu finden, da man immer eine Vereinbarung mit der Universität braucht», erklärt Laurent Heyder, Vizepräsident der ACEL. «Es wäre für die Studenten einfacher, mit ihrem Arbeitgeber zu sprechen, wenn eine Beglaubigungsvereinbarung für die Sozialversicherung nicht nötig ist. Wir wollen in diesem Bereich eine administrative Vereinfachung, damit mehr junge Menschen Zugang zu den Unternehmen haben. Denn wer schon ein Praktikum absolviert hat, hat mehr Chancen auf eine erste Arbeitsstelle.»

Die REEL in Duetschland

Es haben schon erste Gespräche zum Thema mit dem Arbeitsminister Nicolas Schmit stattgefunden. «Er ist ziemlich einverstanden mit unseren Forderungen», versichert Laurent Heyder. «Doch er stellt fest, dass in der Realität Missbrauchsprobleme seitens verschiedener Unternehmen auftauchen könnten. Man muss die richtige Balance zwischen der Vorbeugung solcher Missbräuche und den Arbeitsmöglichkeiten finden.»

Diese «bürokratischen Hürden» der Praktika, wie die ACEL sie nennt, stehen auch auf der Tagesordnung der 33. Europäischen Versammlung Luxemburger Studenten (REEL), die vom 21. bis zum 24. September in Köln und Bonn stattfinden wird. Es werden um die 150 Studenten erwartet. Neben dem kulturellen und festlichen Aspekt der Veranstaltung sind auch politische Diskussionsrunden vorgesehen. Premierminister Xavier Bettel, Arbeitsminister Nicolas Schmit und der Minister für Hochschulbildung Marc Hansen stellen sich den Gesprächen mit den Studenten.

(JW/L'essentiel)

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