Gesetz verabschiedet

06. Juni 2018 17:33; Akt: 06.06.2018 17:54 Print

Tierquälerei wird in Luxemburg bestraft

LUXEMBURG – Die Abgeordneten haben am Mittwochnachmittag das Gesetz zur Stärkung der Tierrechte verabschiedet. Auch Haustierbesitzer werden mehr in die Verantwortung gezogen.

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Auch Haustierbesitzer werden mit diesem Gesetz mehr in die Verantwortung gezogen.

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Rund dreieinhalb Jahre dauerte es, bis die öffentliche Debatte im Abgeordnetenhaus in konkrete Rechtsvorschriften umgesetzt wurde. Bis 2014 haben fast 11.000 Menschen zwei öffentliche Petitionen unterzeichnet, die mehr Tierrechte und Sanktionen forderten.

Am heutigen Mittwochnachmittag wurde das Tierschutzgesetz von den Abgeordneten in der Chamber mit 60 Stimmen verabschiedet. Der Text zielt darauf ab, «die Würde, den Schutz, die Sicherheit und das Wohlergehen der Tiere zu gewährleisten».

Tiere sollen damit künftig als «Lebewesen, die Schmerz empfinden können», angesehen werden. Jeder, der diese Vorschrift missachtet, soll mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren sowie einer Geldstrafe belegt werden. Darüber hinaus sind die Luxemburger nun dazu verpflichtet, ein verletztes oder gefährdetes Tier zu retten.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roxy am 06.06.2018 19:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Engersäits freet et mech mee daat ganzt ass paradox.Een Hond oder eng Kaz empfënd Schmäertz eng Kou nët.

  • Dimitrij am 06.06.2018 17:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Déi wäerten dach net mol zur Ofwiesslung eppes sënnvolles an positives gestëmmt hunn.

  • Pia am 07.06.2018 10:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ diabnolo nero ginn och hei recht .. et geet eis ALLES genee selwecht un, egaal waat et ass!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pia am 07.06.2018 10:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ diabnolo nero ginn och hei recht .. et geet eis ALLES genee selwecht un, egaal waat et ass!

  • Diabnolo-nero am 06.06.2018 23:42 Report Diesen Beitrag melden

    Darüber hinaus sind die Luxemburger nun dazu verpflichtet, ein verletztes oder gefährdetes Tier zu retten. Was ist mit den vielen nicht Luxemburger hier im Land. Dürfen Die weiter Tiere auf den Wiesen zu tode quälen oder schlachten.

  • Pia am 06.06.2018 21:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jo genee @ roxy ALL Déier huet daat Selwecht Schmerzempfannen, daat muss een wuel net erkläeren an nach opmolen, oder?

  • Roxy am 06.06.2018 19:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Engersäits freet et mech mee daat ganzt ass paradox.Een Hond oder eng Kaz empfënd Schmäertz eng Kou nët.

  • Prince of Air Bel am 06.06.2018 18:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wird also der Mord an Fliegen und anderen kleinen Insekten endlich mit einer Gefängsnisstrafe bestraft, oder herrscht weiterhin eine animalistische Diskriminierung in der wir die die wir nicht mögen einfach platt machen, andere versklawen und sie und deren Kinder essen, und wiederum eine handvoll als Haustiere halten und Ihnen damit die Freiheit rauben und uns das Recht nehmen über ihr eigenes Leben zu entscheiden, no we are not nazis, not at all.