Luxemburger Regisseur

25. April 2018 09:33; Akt: 25.04.2018 10:03 Print

Van Maele bringt ersten Spielfilm auf Leinwand

LUXEMBURG – Der luxemburgische Regisseur Govinda Van Maele hat seinen ersten Spielfilm «Gutland» abgedreht. Dieser scheint beim Publikum gut anzukommen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der luxemburgische Regisseur Govinda Van Maele hat sich auf Kurzfilme spezialisiert. Nun ist die letzte Klappe für seinen ersten Spielfilm gefallen. Wir haben ihn gefragt, wie es dazu kam und welche Erfahrungen er gemacht hat.

L'essentiel: Wie waren die Erfahrungen, die sie beim Dreh Ihres ersten Spielfilms gemacht haben?

Govinda Van Maele: Es ist nicht unbedingt schwieriger. Es ist zunächst die gleiche Arbeit wie für einen Kurzfilm. Natürlich sind die Struktur und das Drehbuch unterschiedlich. Aber man kann sich auch hier kreativ ausleben. Die Idee war, einen Film zu machen, der meine Liebe zu Genre, Kunstkino sowie Essay vereint. Es war quasi eine Rückkehr zu den Wurzeln.

Wurde der Film vollständig in Luxemburg gedreht?

Ja, bis auf eine Szene mit einem verlassenen Haus. Die haben wir in Belgien gedreht.

Stand für Sie die Charakterbesetzung gleich zu Beginn fest?

Für die Hauptrollen dachte ich sofort an Vicky Krieps. Ich habe bereits mit ihr gearbeitet und kenne ihr Talent. Und als ich Frederick Lau kennengelernt habe, wusste ich sofort: Das ist der Schauspieler, den ich für die Besetzung der ausländischen Rolle will. Für die anderen Rollen haben wir eine Menge gecasted.

Das Bauerleben steht im Film im Mittelpunkt. In wie weit identifizieren Sie sich damit selbst?

Ich bin der Sohn belgischer und srilankischer Einwanderer. Ich komme nicht aus einer Bauernfamilie, aber ich bin auf dem Land in einem Dorf aufgewachsen. Als ich ein Kind war, wollte ich aber Bauer werden. Mit dem Film erinnere ich mich an diese Zukunftsvorstellung zurück.

Der Film ist auf vielen Film-Festivals präsent – und er kommt gut an.

Ja, er ist bereits seit sechs Monaten auf verschiedenen Festivals zu sehen. Diesen Monat sogar auf mehreren. Wir haben gute Einnahmen aus Spanien und Argentinien.

(Cedric Botzung/ L’essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.