Verkauf untersagt

31. Mai 2017 13:35; Akt: 31.05.2017 13:43 Print

Viele «Fidget Spinner» sind nicht EU-​​konform

LUXEMBURG – Tausende der Trendspielzeuge drehen sich auch zwischen den Fingern der Kinder in Luxemburg. Das bereitet den Behörden Sorgen.

Mit den Fidget Spinnern kann man viel Spaß haben. Nur aufessen sollte man sie nicht.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Sie sind DER aktuelle Trend: Auch Luxemburg kann sich nicht dem Fieber der «Fidget Spinner» oder «Hand Spinner» entziehen, die sich rasant zwischen den Fingerspitzen drehen und mit denen man allerlei Tricks anstellen kann. Doch weil sie so beliebt sind, sind sie derzeit auch nur noch schwer erhältlich: Rund 40 Importe, alle aus China, werden derzeit von den Zollbehörden des Landes blockiert – auf Verlangen des Instituts für Normung, Zulassung, Sicherheit und Qualität von Produkten und Dienstleistungen (ILNAS).

«Auch wenn manche die Spinner als Anti-Stress-Tool darstellen, ist die Zielgruppe eindeutig Kinder, also ist es ein Spielzeug und muss die entsprechenden europäischen Sicherheitsrichtlinien erfüllen», erklärt Luis Arede, stellvertretender Leiter für Marktüberwachung beim ILNAS.

Nicht für Kleinkinder geeignet

Vor rund zwei Wochen ist das ILNAS darauf aufmerksam gemacht worden, dass einige Produktchargen (von jeweils einigen 100 bis 10.000 Stück) nicht den europäischen Anforderungen genügen. «Das CE-Label muss deutlich sichtbar sein und die Adresse des Herstellers oder Importeurs muss auf dem Paket stehen», erklärt Arede.

Zudem habe man «festgestellt, dass sich kleine Teile lösen können. Also sollte das Paket auch ein Verbot für Kinder unter drei Jahren tragen.» Wenn diese drei Elemente auf der Verpackung erscheinen, werde das Produkt als kompatibel erklärt. «Andernfalls wird es vorübergehend oder endgültig aus dem Verkauf genommen.» Die Produkte würden entsprechend zerstört oder zurückgeschickt.

Auch wenn europaweit noch kein Unfall gemeldet wurde: Eine zehnjährige Amerikanerin sei fast durch das Schlucken eines der kleinen Metallringe des Spielzeugs erstickt.

(Marion Chevrier/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Holy Moly am 01.06.2017 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Man soll die kleinteile nicht schlucken man soll den spinner ordnmungsgemäss benutzen bei kleinkindern unter der aufsicht der eltern.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Holy Moly am 01.06.2017 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    Man soll die kleinteile nicht schlucken man soll den spinner ordnmungsgemäss benutzen bei kleinkindern unter der aufsicht der eltern.

    • Simone am 04.07.2017 07:11 Report Diesen Beitrag melden

      Dat ass déi Saach mam klore Mënscheverstand...

    einklappen einklappen