Aufzug ausser Betrieb

17. August 2015 10:10; Akt: 17.08.2015 14:57 Print

Weg zur Uni Belval nicht barrierefrei

BELVAL – Vom Bahnhof Belval zu den neuen Gebäuden der Universität zu gelangen– das kann für Leute mit eingeschränkter Mobilität schwierig werden.

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Normalerweise braucht man vom Bahnhof Belval zur Universität Luxemburg nur geradeaus über die Esplanade entlang des BelvalPlaza zu gehen. Nachdem man dann unter einer Fußgängerbrücke hindurchgegangen ist, steht man direkt vor den Gebäuden der Universität. Um diese Esplanade zu erreichen, muss man jedoch eine kurze Treppe hinuntergehen. Für Leute mit eingeschränkter Mobilität steht hierfür ein Aufzug zur Verfügung.

Das Problem stellt sich jedoch am anderen Ende der Esplanade. Seitlich stehen hier zwei Aufzüge zur Verfügung, benutzt man diese jedoch, muss man um das ganze famose rote Gebäude herumlaufen. Dies verlängert den Gehweg um einiges. «Das ist nicht gerade ideal, für Leute mit eingeschränkter Mobilität, im Rollstuhl oder mit Krücken. Und die Schräge daneben ist für sie ebenfalls nicht praktisch», gibt eine Lehrkraft zu bedenken, die das Problem vor rund zwei Wochen entdeckt hat.

Ein Aufzug am Ende der Esplanade, würde den Leuten erlauben, direkt auf die richtige Ebene zu gelangen und von dort geradeaus weiterzugehen. Somit würden sie an Zeit und Entfernung gewinnen. Allerdings gibt es diesen Aufzug bereits. Unglücklicherweise ist der jedoch außer Betrieb – und das schon seit 2013! «Mit dem Zug zu kommen ist nicht praktisch. Jene, die mit dem Auto kommen müssen, haben jedoch Parkgebühren, die auf das Jahr gerechnet sehr teuer werden», beklagt die Lehrkraft weiter. Das Lehrpersonal hingegen dürfe umsonst auf dem alten Campus parken.

Zu Schulbeginn soll alles geregelt sein

Bei Agora, der Firma die sich um die städtische Entwicklung Belvals kümmert, ist man sich «des Problems bewusst». Der Aufzug wurde vor zwei Jahren absichtlich außer Betrieb gesetzt. «Der Aufzug war zweckentfremdet worden, und diente oft als Lastenaufzug mit den vielen Baustellen. die es dort gibt», erklärt ein Verantwortlicher von Agora. Aber vor allem «wurde der Aufzug oft Opfer von Vandalismus». Der Aufzug sei geschlossen worden, um zu verhindern, dass sich solche Taten wiederholen.

Vor der Wiederinbetriebnahme müssten noch einige juristische Probleme geklärt werden. Der Vorplatz und der Aufzug gehören der BIL, die seit Ende 2014 eine Nutzung genehmigt. Das Ganze müsse in den öffentlich staatlichen Bereich verlagert werden. Dann könne Agora alles «so schnell wie möglich» wieder in Ordnung bringen. «Alles wird vor Universitätsbeginn wieder hergerichtet sein. »

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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