Genehmigung fehlt

16. Januar 2020 11:35; Akt: 16.01.2020 11:38 Print

Abgeordnete fordern Antworten zur Schlackehalde

LUXEMBURG – Medienberichte enthüllten eine illegale Halde auf dem Gelände von ArcelorMittal in Differdingen. Jetzt wird der Fall Thema im Umweltausschuss.

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Der Fall der illegalen Schlackehalde auf dem Werksgelände in Differdingen beschäftigt die Abgeordneten. (Bild: Editpress)

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Auf dem Gelände des Differdinger Stahlwerkes von ArcelorMittal soll es eine illegale Schlackehalde geben, wie reporter.lu berichtete. Dort entsorge das Unternehmen seit Jahrzehnten auch giftige Abfälle, ohne dafür eine Genehmigung zu besitzen, wie es in dem Bericht weiter heißt. Der Fall beschäftigt nun auch die Abgeordneten der Chamber. Der Umweltausschuss hat für seine nächste Sitzung Umweltministerin Carole Dieschbourg vorgeladen. Sie soll die Abgeordneten über die Vorgänge um die Halde informieren.

Auch die Gemeindevertreter von Differdingen und Sassenheim fordern mehr Transparenz in der Angelegenheit. Der DP-Abgeordnete Gusty Graas wollte in einer parlamentarischen Anfrage an die Umweltministerin wissen, ob der giftige Müll die Verschmutzung des Flusses Korn verursacht haben könnte. Der Flussverlauf führt durch das Gelände des Stahlwerkes. Graas wollte außerdem von der Ministerin wissen, ob sie beabsichtige, eine Umweltverträglichkeitsstudie in Auftrag zu geben. Der Abgeordnete fragte auch nach den möglichen Folgen, sollten sich die Vorwürfe als wahr erweisen.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jack am 16.01.2020 21:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die ganze Gewerbefläche der Arcelormittal ist midestens 10 bis 20 m Tief verseucht mit allem möglichen Öl chemikalien, Kühlmittel, Chemikalien....... ABER:Das ist alles Gewusst und es interessiert das Ministerium schlich5weg nicht. Werden Proben entnommen wartet man monatelang auf Resultate. Bei Nachfragen wird so ganz nebenbei erwähnt: alles in ordnung. Es gibt massenhaft Zeugen und Beweise. MASSENHAFT.

  • Julie am 16.01.2020 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Beim Fall Traversini hatte ich vermutet dass Dieschbourg auch gleich mit abtritt, sie hat das Leiden leider verlängert, es wird allerdings immer klarer dass Grüne in Sachen Umwelt kaum bis gar keine Kompetenzen haben, sie haben sich auf den Ausbau von Autobahnen spezialisiert und sind damit weit von Umweltschutz weggerückt

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  • Jack am 16.01.2020 21:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die ganze Gewerbefläche der Arcelormittal ist midestens 10 bis 20 m Tief verseucht mit allem möglichen Öl chemikalien, Kühlmittel, Chemikalien....... ABER:Das ist alles Gewusst und es interessiert das Ministerium schlich5weg nicht. Werden Proben entnommen wartet man monatelang auf Resultate. Bei Nachfragen wird so ganz nebenbei erwähnt: alles in ordnung. Es gibt massenhaft Zeugen und Beweise. MASSENHAFT.

  • Julie am 16.01.2020 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Beim Fall Traversini hatte ich vermutet dass Dieschbourg auch gleich mit abtritt, sie hat das Leiden leider verlängert, es wird allerdings immer klarer dass Grüne in Sachen Umwelt kaum bis gar keine Kompetenzen haben, sie haben sich auf den Ausbau von Autobahnen spezialisiert und sind damit weit von Umweltschutz weggerückt