Radare in Luxemburg

12. Dezember 2019 14:52; Akt: 12.12.2019 15:18 Print

Abschnittsradar auf N11 startet Freitag in Testphase

WALDHAFF – Jetzt geht es den Rasern in Luxemburg mit einer neuen Technik an den Kragen. Zur Kasse gebeten, wird aber erst Anfang 2020 – nach bestandener Testphase.

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Ein neuer Blitzer geht am Freitag, 13. Dezember, im Großherzogtum in Betrieb. Auf der N11 zwischen Waldhaff und Gonderingen beginnt damit die Testphase für den Streckenradar. Das teilte das Ministerium für Mobilität am Donnerstag mit.

Für die Autofahrer besteht aber vorerst kein Risiko, zur Kasse gebeten zu werden. Die Testphase dauert zwischen drei und vier Wochen. Offiziell aktiviert wird die neue Technik dann Anfang 2020. Von da an misst sie die Durchnittsgeschwindigkeit der Autofahrer, dort sind 90 Stundenkilometer erlaubt. Ziel ist es, das erneute Beschleunigen der Fahrer nach einem Blitzer zu verhindern.

Der Standort wurde nicht zufällig gewählt. Seit 2011 wurden auf der N11 insgesamt 19 Unfälle gemeldet, die drei Todesfälle, vier schwere Verletzungen und 33 leichte Verletzungen zur Folge hatten.

(mb/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • fepa am 13.12.2019 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ma dann hoffen ech dass dei Streckeradaren o ganz seier an Tunnelen kommen !!! a fir all dei sech lo iwert e bestemmten Minister opreegen deenen kann ech just soen ,, fuert serieux an haalt ierch un Vittess dann brauchen me keng Radaren !!!

    einklappen einklappen
  • Saupreis am 13.12.2019 09:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @EXPRESS: Dort 100 Km/h zu erlauben, ist der größte Blödsinn. Zum einen ist man nicht schneller am Ziel, zum anderen fahren die Leute dann nicht mehr 110 km/h, wie jetzt schon, sondern knallen dann mit 130 gegen die Bäume.

  • Hoffnung stirbt zuletzt am 13.12.2019 08:34 Report Diesen Beitrag melden

    Hoffen dat duerno Péiteng - Esch un der Reih ass. Do sinn ob der A13 genuch Akkzidenter an mat 110 mengt éen et wier éen ob der Standspur. Saugeféierlech an dobei war dat ganzt just fir 90 km/h geplangt ginn.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Banksy am 13.12.2019 13:50 Report Diesen Beitrag melden

    Persönlich finde ich die Farbgebung der Radarsäulen extrem langweilig. Man sollte sie farblich umgestalten, wie in Frankreich etwa. Warum nicht in jahreszeitlich angepassten Farben ? Das ist noch viel Spielraum für angehende Künstler. Sicher würde das die Akzeptanz in der Bevölkerung auch erhöhen.

  • Schotter am 13.12.2019 12:42 Report Diesen Beitrag melden

    Firwat erlabt de Staat dann Autoen dei ze seier ginn ? Well en durno kann kasseieren.

  • Erika Hmm am 13.12.2019 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Und wieviele Unfälle und Todesfälle gab es im gleichen Zeitraum auf der N7 ? Würde mich interressieren.

  • Hampelmann am 13.12.2019 12:31 Report Diesen Beitrag melden

    Unmöglich zu schnell zu sein ! Jetzt fährt schon keiner mehr schneller als 70 km/h. Abends wird es von Gonderingen bis auf Kirchberg zurückstauen. Standort wurde clever gewählt !

  • Äetschi am 13.12.2019 12:26 Report Diesen Beitrag melden

    Wann ee vun Iernster kennt kann ee rennen sou seier wei ee wellt. Well do huet een dei eischt Miessung verpasst.