EU-Studie

15. November 2019 15:45; Akt: 15.11.2019 17:03 Print

Absolventen steigen schnell in das Berufsleben ein

LUXEMBURG – Die EU-Statistikbehörde Eurostat hat eine Studie über die Beschäftigung junger Absolventen vorgelegt. Das Großherzogtum schneidet dabei gar nicht schlecht ab.

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Die Beschäftigungsquote der Absolventen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. (Bild: Editpress/Alain Rischard)

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In Luxemburg finden Absolventen relativ schnell eine Arbeitsstelle. Im vergangenen Jahr haben 86 Prozent derjenigen, die in den letzten drei Jahren eine Hochschulausbildung abgeschlossen haben, einen Arbeitsplatz gefunden. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Eurostat-Studie. Der Anteil steigt rapide an. Im Jahr 2014 lag diese Zahl noch bei 79,2 Prozent und stieg zwei Jahre später auf 80,2 Prozent. Die Studie bezieht sich auf die Daten für jede Region, wobei das Großherzogtum als Region betrachtet wird.

Im Vergleich auf europäischer Ebene positioniert sich Luxemburg nicht schlecht. Der Durchschnitt auf dem alten Kontinent liegt übrigens bei 81,6 Prozent. In den Regionen, die am besten abschneiden, herrscht quasi Vollbeschäftigung – unter anderem in Niederbayern, Deutschland (98,2 Prozent), in Jihozapad, Tschechien (96,9 Prozent) und in der französischen Bourgogne (96,8 Prozent). Ganz unten auf der Skala liegen drei Regionen des italienischen Mezzogiornos: Basilicate (31,4 Prozent), Kalabrien (31,3 Prozent) und Sizilien (27,3 Prozent).

Die Studie betrifft die Einwohner der oben genannten Regionen, ohne jedoch anzugeben, ob die Betroffenen anderswo studiert haben. Ebenso gibt es keinen Hinweis darauf, ob die gefundene Stelle mit dem Studienfach zusammenhängt.

(jg/L'essentiel)

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