Wer zahlt was?

05. Februar 2014 07:30; Akt: 05.02.2014 09:34 Print

Abstimmung über die Tram noch vor Ostern?

LUXEMBURG - Die neue Regierung will den Bau der Tramlinie durch die Hauptstadt beschleunigen. Vor Ostern sollen die Abgeordneten über die Finanzierung des Großprojekts abstimmen.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

In 21 Minuten vom Bahnhof bis zur Luxexpo: Bis 2017 soll eine Straßenbahnlinie über eine 7,5 Kilometer Trasse durch die Hauptstadt fahren. Alle fünf Minuten soll an den 15 Haltestellen eine Tram halten; im Berufsverkehr kommt alle drei Minuten eine Bahn. Bis zu 9‘000 Fahrgäste fasst die Tram pro Stunde und Richtung.

Das Projekt ist auf gutem Wege: Der Staat will zwei Drittel der insgesamt 230 Millionen Euro für die Tram ausgeben, den Rest zahlt die Stadt Luxemburg. Das Gesetzesprojekt über diese Finanzierung wird Verkehrsminister François Bausch (déi gréng) am Mittwochmorgen im zuständigen Parlamentsausschuss vorstellen. «Es wird dann auch um die Kompensierungsmaßnahmen für das Naturschutzgebiet gehen, das im Grünewald von dem Bauvorhaben betroffen ist», erklärt Josée Lorsché, Abgeordnete der Grünen und Berichterstatterin des Gesetzesprojekts. «Wir erwarten keinen großen Widerstand und hoffen, dass die Abgeordneten schon vor Ostern über den Text abstimmen können.»

Nach der Abstimmung muss das Bauvorhaben genau geplant werden. Auch ein Ausbau ist geplant. So soll die Straßenbahn-Linie schon bald nach ihrer Inbetriebnahme bis Howald, Zessingen und bis zum Flughafen Findel verlängert werden. In einer zweiten Ausbauphase soll sie bis Leudelingen, Hesperingen und Bartringen fahren. «Der ehemalige Minister hat eine Fertigstellung im Jahr 2030 angepeilt», erklärt Lorsché. «Wir wollen das Vorhaben beschleunigen. Vielleicht schon für 2025.»

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Speedy am 05.02.2014 14:19 Report Diesen Beitrag melden

    21 Minuten für 7,5km!!!! Soll das ein Fortschritt sein ???

  • Jacques am 05.02.2014 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    das Projekt macht nur Sinn (wenn überhaupt) wenn man den Autoverkehr in der Hauptstadt reduziert. Wobei dadurch an sich die Busse wieder besser durch die Straßen kommen und der Tram wieder überflüßig wird. Aber hey, lieber noch ein teures Verkehrsmittel hinzusetzen anstatt die bestehenden erst einmal zu regeln, wir haben's ja...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Speedy am 05.02.2014 14:19 Report Diesen Beitrag melden

    21 Minuten für 7,5km!!!! Soll das ein Fortschritt sein ???

  • Jacques am 05.02.2014 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    das Projekt macht nur Sinn (wenn überhaupt) wenn man den Autoverkehr in der Hauptstadt reduziert. Wobei dadurch an sich die Busse wieder besser durch die Straßen kommen und der Tram wieder überflüßig wird. Aber hey, lieber noch ein teures Verkehrsmittel hinzusetzen anstatt die bestehenden erst einmal zu regeln, wir haben's ja...