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19. Oktober 2021 13:05; Akt: 19.10.2021 13:25 Print

ACL hatte im Sommer deutlich mehr zu tun

LUXEMBURG – Der Automobilclub hat mitgeteilt, dass zwischen Juli und September rekordverdächtige 45.981 Anrufe in der Zentrale eingegangen sind.

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Der Sommer 2021 war aufgrund der Überflutungen und zahlreichen Urlaubsfahrten mit dem Pkw für den ACL sehr arbeitsintensiv. (Bild: Editpress/Isabella Finzi)

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2021 scheint kein gutes Jahr für Autofahrer zu sein. Zu den steigenden Preisen an den Zapfsäulen gesellt sich eine deutliche Steigerung von Pannen oder Problemen jeglicher Art hinzu, wie der ACL in seinem Bericht am Dienstagmorgen mitteilte. In den drei Sommermonaten stieg die Zahl der Anrufe bei der ACL-Zentrale im Vergleich zu 2020 um 33 Prozent auf 45.981 an. Vor der Pandemie zählte der ACL 40.775 Anrufe in dem Zeitraum.

«In den Wochen nach der zweiten Julihälfte wurden unsere Experten 11.000 Mal per Telefon zu Hilfe gerufen», berichtet ACL-Direktor Jean-Claude Juchem. Hauptgrund dafür seien die Überschwemmungen, von denen ein Teil des Großherzogtums schwer getroffen war. Insgesamt 563 Fahrzeuge mussten geborgen werden. Zudem fuhren aufgrund der Corona-Krise im vergangenen Sommer erneut mehr Einwohner mit dem Auto in den Urlaub, was in mehr Pannen resultierte. Außerdem ist der «Fuhrpark im Land stark gealtert», so der ACL. Durchschnittlich sind die Autos auf Luxemburgs Straßen mehr als sieben Jahre alt. Mehr als 60.000 im Großherzogtum zugelassene Fahrzeuge sind sogar älter als zehn Jahre.

87,84 Prozent der Pannen konnten vor Ort gelöst werden

Zwischen Juli und September wurden vom ACL 11.668 Pannenhilfeeinsätze (2020: 10448) auf den Straßen des Landes und 1249 in Europa (2020: 1060) durchgeführt. Die häufigsten Ursachen für den Hilferuf beim ACL waren leere Batterie, platte Reifen und Motor-Probleme. Rund fünfzig mal sei zudem der mobile Akku des Automobilclubs im Einsatz gewesen, um leergelaufenen Elektroautos Strom zu liefern.

Die ACL-Teams konnten in diesem Jahr bisher 87,84 Prozent der Pannen vor Ort beheben, so dass die Hilfesuchenden sofort wieder weiterfahren konnten. Im Call Center des ACL arbeiten darüberhinaus ebenfalls Mechaniker, die so auch schon am Telefon beratend zur Seite stehen können.

(nc/L'essentiel)

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