Facebook-Kommentare

09. März 2017 21:39; Akt: 10.03.2017 09:18 Print

ADR schließt Joe Thein aus Partei aus

LUXEMBURG – Die ADR und Joe Thein gehen getrennte Wege. Der Nationalvorstand der Partei entschied am Donnerstagabend, den 25-Jährigen auszuschließen.

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Joe Thein ist nicht mehr Mitglied der ADR. (Bild: Editpress)

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Ein Facebook-Kommentar und seine Folgen: Das Nationalkomitee der ADR hat am Donnerstagabend bei einer Versammlung entschieden, den 25-jährigen Petinger Gemeinderat Joe Thein auszuschließen. Das erklärt die Luxemburger Partei in einer Stellungnahme. Hintergrund war ein Kommentar Theins unter einem Facebook-Post von ADR-Mann Fernand Kartheiser. Der hatte in dem Sozialen Netzwerk einen Artikel zu der Kritik der polnischen Botschaft an Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn auf Facebook gepostet. Darunter wurden zahlreiche Hasskommentare geschrieben.

Der Gipfel war ein Kommentar, bei dem jemand dem Außenminister den Tod wünscht. «Den muss och mol mat engem décapotablen Auto durch Dallas gefouert ginn», stand dort zu lesen. Eine nicht zu übersehende Anspielung auf die Ermordung des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy. Dieser Post wurde von ADR-Mann Joe Thein geliked – und brachte dem Petinger Gemeinderat viel Kritik ein, die nun in einem Parteiausschluss mündete. Bereits am vergangenen Mittwoch hatte sich die Partei zu einer Sitzung getroffen und anschließend eine Pressemitteilung verschickt. Darin distanzierte man sich klar von den Äußerungen des Mannes unter dem Post von Kartheiser, der inzwischen auch gelöscht wurde. «Als Partei sind wir nicht bereit, Mitglieder zu unterstützen, die eindeutig die Grenze der politischen Auseinandersetzung überschreiten und extremistische Aussagen machen oder unterstützen. Solche Leute müssen mit parteiinternen Konsequenzen rechnen», hieß es in der Mitteilung.

(sen/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karin P. am 10.03.2017 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    Mol eng Keier, wou déi Partei eppes Guddes gemaach huet.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Karin P. am 10.03.2017 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    Mol eng Keier, wou déi Partei eppes Guddes gemaach huet.