Raststättenparkplatz

21. Oktober 2020 13:04; Akt: 21.10.2020 14:31 Print

Aire de Berchem bringt Ordnung ins Lkw-​​Chaos

BERCHEM – Eine der am stärksten frequentierten Autobahn-Raststätten Europas hat nun ein neues System installiert, um Lastwagenfahrern bessere Parkmöglichkeiten zu bieten.

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Der Parkplatz an der Aire de Berchem in Richtung Frankreich ist einer der am stärksten frequentierten in ganz Europa.

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Die Lkw-Parkplätze an Autobahn-Raststätten sind nicht nur im Großherzogtum nachts chronisch überlastet, wie auch Paul Mangen, stellvertretender Direktor der Straßenbauverwaltung, bestätigt. Dies ist nicht nur ein organisatorisches Problem, sondern auch ein Sicherheitsrisiko, denn manchmal haben die oft bis zur Autobahn geparkten Lastwagen «tödliche Unfälle als Folge», so Mangen. Auch der Parkplatz der Raststätte Aire de Berchem in Richtung Frankreich hat mit dem Problem zu kämpfen, weshalb die Straßenbauverwaltung Ponts et Chaussées am heutigen Mittwoch ein neues intelligente Parksystem vorgestellt hat.

Neue Schilder mit Digitalanzeigen zeigen künftig die Anzahl der verbleibenden Plätze an. Ankommenden Lastwagen wird entsprechend der Dauer ihres Stopps ein spezieller Parkplatz zugewiesen, so dass der Raum perfekt optimiert wird. Das System ist komplexer als es aussieht: «Wir arbeiten seit einem Jahr daran, weil es viel IT-Management erfordert», sagt Mangen. Sechs Millionen Euro wurden in den vergangenen drei Jahren in die Entwicklung investiert, in deren Verlauf auch die Kapazität der Parkplätze fast verdoppelt wurde (von 54 auf 107 Plätze). Bei einer Auslastung von 60 Prozent während der Woche und 100 Prozent an den Wochenenden gehört Aire de Berchem zu einem der am stärksten frequentierten Rastplätze Europas.

«Die Gefahr war so groß, dass wir die Station manchmal schließen mussten», erklärt Paul Mangen. Auf der anderen Autobahnseite in Richtung Luxemburg-Stadt existiert das Problem noch immer. Die Einrichtung eines ähnlichen Lkw-Parkplatz-Systems steht jedoch noch nicht auf der Agenda. «Dort ist es schwieriger, weil das Layout nicht das gleiche ist. Wir müssen auf die Rückmeldungen zu diesem Projekt warten, um dort etwas ins Auge zu fassen», so Mangen.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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