In Luxemburg

03. April 2018 07:44; Akt: 03.04.2018 08:13 Print

«Alle Praktikanten sollen ein Gehalt bekommen»

LUXEMBURG – Die Studentenvereinigung UNEL hält einige Bestimmungen des neuen Gesetzentwurfs bezüglich Praktika für «ungerecht». Eine Petition wurde gestartet.

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Die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz sei für Studenten nicht leicht, erklärt UNEL-Sprecherin Lisa Kersch. (Bild: Editpress/Hmontaigu)

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Die Studentenvereinigung Union nationale des étudiants luxembourgeois (UNEL) stimmt mit dem Gesetzentwurf für Studentenpraktika, welcher Anfang März von Arbeitsminister Nicolas Schmit vorgestellt wurde, nicht überein. Demnach müssen Unternehmen Studenten, die im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum absolvieren, kein Gehalt zahlen. Nur freiwillige Praktika sind nach dem neuen Gesetzentwurf lohnpflichtig. Die UNEL hat nun eine Petition gestartet.

«Warum sollten nicht alle Praktikanten bezahlt werden? Das ist unfair und diskriminierend. Die Unternehmen erwarten von uns, mit Praxixerfahrung in die Arbeitswelt zu starten. Und jede Arbeit verdient eine Entlohnung», sagt UNEL-Sprecherin Lisa Kersch. Anders sieht es die Association des cercles d'étudiants luxembourgeois (ACEL): Vertreter der Organisation befürchten, dass eine Vergütungspflicht einige Studenten daran hindern könnte, ein geeignetes Praktikum zu finden.

Die UNEL ist hingegen der Ansicht, dass sich der Staat als letztes Mittel «an der Bezahlung der Praktikanten beteiligen könnte». Diese Entscheidung läge allerdings beim Minister.

(Thomas Holzer/L’essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • hun ët gelees am 03.04.2018 13:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wahlen , opgepasst !!

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  • hun ët gelees am 03.04.2018 13:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

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