In Luxemburg

29. September 2019 14:04; Akt: 29.09.2019 15:30 Print

Anime-​​Helden und Sci-​​Fi-​​Ikonen erobern Luxemburg

LUXEMBURG – Wer am Sonnatg in der Luxexpo zu Gast war, traf auf zahlreiche Cosplayer, die in aufwendigen Kostümen unterwegs waren.

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Die Besucher der Luxexpo setzten am Sonntag ihrer Fantasie keine Grenzen. Zur «Luxembourg Gaming Xperience» schlüpften sie in die Rollen von Videospielfiguren, Helden aus japanischen Anime-Serien und Science-Fiction-Ikonen – von den Besucher, die nicht im Kostüm erschienen, erhielten die Cosplayer immer wieder Anfragen für ein kurzes Selfie.

Natasha, 32 Jahre aus Luxemburg-Stadt, fühlte sich in ihrer Verkleidung sichtlich wohl: «Der Name meiner Figur ist Lucie. Sie stammt aus dem Manga ‹Elfen Lied›.» Wer Cosplay zu seinem Hobby gemacht hat, muss mitunter tief in die Tasche greifen, denn die Kostüme sind nicht ganz billig. «Es gibt immer Raum für Verbesserungen. Ich habe etwa 300 Euro für mein gesamtes Cosplay ausgegeben», ergänzte Nastasha, die auch die passenden Kontaktlinsen und Accessoires trägt.

« Einmalige Gelegenheit »

David Mond, in der luxemburgischen Szene besser bekannt als «DM Cosplay», war zum ersten Mal als weibliche Figur unterwegs – ein Charakter aus dem Videospiel «Splatoon». «Ich habe drei Wochen damit verbracht, das Kostüm zu nähen», sagte er. Ähnlich erging es im Vorfeld der Veranstaltung auch der 28 Jahre alten Sandy: «Oft habe ich auch Nachtschichten eingelegt, um den Look zu perfektionieren.»

Als der Cosplay-Wettbewerb begann, war das Publikum gespannt auf die Parade der ausgefallenen Kostüme. So begeisterte beispielsweise eine weibliche Version von Loki, einem Superschurken aus den Marvel-Comics, das Publikum mit ihrem grünen LED-Anzug. «Hier ist für jeden etwas dabei», kommentierte Filipe, der früh aus Esch/Alzette gekommen war, um am Wettbewerb teilzunehmen. «Cosplay bringt Fans von Videospielen, Filmen und Animes zusammen. Für uns ist dies eine einmalige Gelegenheit, sie zu fotografieren und die Details ihrer Kostüme aus nächster Nähe zu bewundern», so der 18-Jährige.

(Ana Martins/L’essentiel)

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