Tote Luxemburgerin

12. Februar 2017 18:12; Akt: 13.02.2017 07:12 Print

«Ana Lopes war wie unsere Schwester»

LUXEMBURG – Fast 150 Menschen haben bei einem «Weißen Marsch» den Tod der Luxemburgerin Ana Lopes betrauert.

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Drei Wochen nach dem Tod von Ana Lopes, deren Körper verkohlt in einem ausgebrannten Auto in Roussy-le-Village gefunden wurde, schwappen die Emotionen in Luxemburg-Bonneweg noch immer hoch. Fast 150 Menschen haben sich am Sonntag zu einem Trauermarsch von der Pepper’s Bar getroffen, in der Lopes arbeitete. Von dort marschierten die Trauernden zum Haus der Familie von der jungen Frau in der Nähe des Lyzeums Bonneweg. Dort endete der Weiße Marsch, die Menschen ließen weiße Luftballons fliegen und spendeten Applaus für die Angehörigen.

Am Kopf der Prozession zeigten die Freunde von Lopes ihren Respekt. «Ana, die Fröhliche, die anderen immer half», sagt Ariana (29). Die 25-Jährige Ana erinnert sich: «Sie war wie unsere Schwester.» Die Trauernden marschierten schweigend – hatten aber eine klare Botschaft: «Wir wollen, dass die Gewalt aufhört. Der Staat und die Polizei muss etwas tun!», sagt Ariana.

Neben der Familie und den Freunden von Lopes kamen auch andere Menschen, die ihre Solidarität zeigen wollten. Zum Beispiel Fernanda (47): «Ich will der Familie zeigen, dass sie nicht alleine ist. Es hätte auch einem unserer Kinder passieren können. Niemand verdient es, unter diesen Umständen zu sterben.»

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Diabolo-nero am 12.02.2017 23:46 Report Diesen Beitrag melden

    Jo sécher. Police muss nach vill méi kleng Cannabis-Konsumenten aspären. An nach vill méi PV-en schreiwen wéinst 4 Kmh ze schnell.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Diabolo-nero am 12.02.2017 23:46 Report Diesen Beitrag melden

    Jo sécher. Police muss nach vill méi kleng Cannabis-Konsumenten aspären. An nach vill méi PV-en schreiwen wéinst 4 Kmh ze schnell.