In Luxemburg

15. März 2019 17:31; Akt: 15.03.2019 18:15 Print

Anzahl der Notfalleinsätze explodiert

HESPERINGEN – Mit dem Bevölkerungswachstum sind auch die Einsätze des Notfalldienstes gestiegen. Um dem Bedarf gerecht werden zu können, wird nun eine neue Basis eröffnet.

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Ab Sommer gibt es einen weiteren Samu-Standort im Großherzogtum. (Bild: Editpress/Isabella Finzi )

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Der medizinische Notfalldienst (Service d'aide médicale urgente – Samu) existiert in Luxemburg seit 1989. Damals führte der Notfalldienst bereits 3411 Einsätze im ganzen Land durch. Diese Zahl ist seitdem gestiegen. 2018 waren es 7299 Einsätze – ein Rekordwert. In den vergangenen dreißig Jahren ist allerdings auch «die Bevölkerung von 386.000 auf 602.000 gestiegen» und «die Zahl der Grenzbewohner hat sich fast vervierfacht», sagt Innenministerin Taina Bofferding. Allerdings wurde laut ihr «die Anzahl der Samu-Standorte nicht angepasst».

Deshalb wird es nun ab dem 1. Juli einen vierten Standort im Großherzogtum geben. Seit ihrer Gründung konnte die Samu von drei Standorten aus operieren: Luxemburg-Stadt, Esch/Alzette und Ettelbrück. Eine vierte Basis wird im kommenden Sommer installiert, die in die Feuerwehr- und Rettungszentrale Hesperingen integriert werden soll.

Verlängerung der Einsatzzeiten beschlossen

Dieser vierte Standort soll es ermöglichen «eine homogene Abdeckung des Gebietes zu gewährleisten», sagt Taina Bofferding. Ein Beschluss zur Verlängerung der Einsatzzeiten der Samu wurde in den vergangenen Stunden gefasst und am Freitag vom Regierungsrat bestätigt.

Die Einsatztruppe jeder Samu-Basis besteht aus einem Anästhesisten- und Notfallspezialisten und einer entsprechenden Pflegekraft. Logistisch werden sie durch luxemburgische Rettungshubschrauber in der Hauptstadt und dem Ettelbrück- Standort unterstützt, zudem stehen Samu speziell ausgestattete Fahrzeuge zur Verfügung.

(L'essentiel/Nicolas Chauty)

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