Verkehr in Luxemburg

08. Mai 2018 12:08; Akt: 08.05.2018 13:33 Print

App «CoPilote» soll Fahrgemeinschaften fördern

LUXEMBURG – Die Regierung präsentierte am Dienstag eine Anwendung zur Entwicklung von Fahrgemeinschaften im Großherzogtum. Insbesondere für Pendler soll sie von Nutzen sein.

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François Bausch stellte die Anwendung am Dienstag vor. (Bild: Editpress/© Editpress/didier Sylvestre)

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Mit Fahrgemeinschaften gegen volle Straßen: Im Rahmen ihrer Mobilitätspolitik beabsichtigt die Regierung, das Nutzen von Fahrgemeinschaften zu fördern. Diesbezüglich stellte der Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur, François Bausch (Déi Gréng), gemeinsam mit Staatssekretär Camille Gira (Déi Gréng) die App «CoPilote» am Dienstag auf einer Pressekonferenz vor.

Laut einer Luxmobil-Studie aus dem vergangenen Jahr betrage die Auslastung pro Auto auf dem Weg zum Büro 1,2 Personen. Die damit verbundene hohe Fahrzeuganzahl führt zu massivem Stauaufkommen im Land. Die relativ geringe Einwohnerzahl in vielen Ortschaften «erschwert jedoch den effizienten Einsatz öffentlicher Verkehrsmittel», so Bausch.

Die mobile App «CoPilote» soll die Kommunikation zwischen Fahrern und Fahrgästen erleichtern. Ein Fahrer, der auf CoPilote.lu einen Sitzplatz in seinem Auto anbieten möchte, meldet sich bei der mobilen Anwendung an und informiert über seine Fahrt, die Zeit und den Preis (bis zu 10 Cent pro Kilometer). Passagiere buchen einen Sitzplatz und bezahlen online. Nach der gemeinsamen Fahrt können Nutzer eine Bewertung ihrer Fahrgäste oder ihres Fahrers abgeben.

Reduzierung des CO2-Ausstoßes

Durch die Förderung von Fahrgemeinschaften will die Regierung den CO2-Ausstoß, der zu zwei Dritteln aus dem Verkehr stammt, reduzieren. Zudem soll der Straßenverkehr um rund 50.000 Fahrzeuge pro Tag entlastet werden. «Mitfahrgelegenheiten sind eine echte Alternative zum Auto und manchmal auch zum Stadtbus, zum Beispiel für Menschen, die wegen ihrer Arbeitszeiten nicht mit dem Bus zur Arbeit kommen», erklärt François Bausch.

Die Regierung fordert in diesem Zuge auch Unternehmen dazu auf, die Mitfahrgelegenheiten ihrer Mitarbeiter durch das Angebot reservierter Parkplätze zu unterstützen. Während der Testphase von «CoPilote», die am Dienstag beginnt und bis zum 15. Juli läuft, erstattet die Regierung den Passagieren zwei Euro pro Fahrt bei maximal zwei Tagesfahrten.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • b.i.g am 08.05.2018 17:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mega, daat et muss lo eng app gin, wahrscheinlesch fier 10.000€ mat étude an alles...fierun 15 joer sinn ech einfach un d dier schellen gaangen bei de noper, an mir sinn logescher weis zesummen gefuer...elo ? eng App ? mega....gott sei dank kann ech nach erläng op d depchen goen, ouni kakaapp...

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  • Arm am 08.05.2018 13:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ma de Bausch kennt jo erem Tickeen knipse goen vir wann de 2 am Auto setzen de op der selwechter platz schaffen an och am selwechten Duerf wunnen mengen geff net vill Tickeen las gin

  • Patrick W. am 08.05.2018 16:00 Report Diesen Beitrag melden

    "RADAR Flash" SHARING APP+ fehlt noch. Zusammen rasen, geteilt zahlen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pascal am 09.05.2018 05:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das gab es ja Über war doch sowas das hat die Eu doch verboten

  • Maxim am 08.05.2018 21:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mengt deen wierklech dat geif eppes brengen an den Verkeier domaden entlaaschten. Also ech hun 300 Leit op derSchaff an et as keen eenzegen wou hei an der Gemeng wunnt an ech wunnen am Eck fum Land an do kennt dann och keen zereckgefuer fier mech dann oofzehuelen. Ech huelen souwiesou drn Zuch deen emmer iwerfellt as well CFL rem vergiess huet eng weider Lock unzeklemmen. Mae leiwer am Unfank fun der Rees stohen am Zuch wei op onsen Stroossen Nerven, Geld an vill Zait ze verleiren wou ech leiwer mat der Famille verbrengen.

  • Knouterketti am 08.05.2018 18:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @de klenge Fuezkapp: RICHTEG

  • b.i.g am 08.05.2018 17:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mega, daat et muss lo eng app gin, wahrscheinlesch fier 10.000€ mat étude an alles...fierun 15 joer sinn ech einfach un d dier schellen gaangen bei de noper, an mir sinn logescher weis zesummen gefuer...elo ? eng App ? mega....gott sei dank kann ech nach erläng op d depchen goen, ouni kakaapp...

    • Patrick W. am 08.05.2018 17:39 Report Diesen Beitrag melden

      Jo genau, Ufanks 90er war um Radio ARA e Werbespot fir sech iwert eng Telefonszentral ze mëllen, als Mattfuergelegenheet...

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  • De klenge Fuezkapp am 08.05.2018 16:56 Report Diesen Beitrag melden

    Nee merci, hun kee Bock en Fuezkapp niewend mir sëtzen. Ech hun schon genuch Fuezkäpp op der Strooss déi net fueren kënnen. ;)

    • Fuerz am Kapp am 08.05.2018 20:14 Report Diesen Beitrag melden

      An esou Fuerzkäpp wéi's du maachen och en gudden Deel vum alldeeglechen Stau aus :-p

    • De klenge Fuezkapp am 09.05.2018 16:39 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz genau . . . ;)

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