In Luxemburg

23. April 2019 07:51; Akt: 23.04.2019 08:00 Print

App soll Fremde an einen Tisch bringen

LUXEMBURG – Mit dieser App können Nutzer einen Tisch in einem Restaurant oder einer Brasserie reservieren. Das Besondere: Sie teilen den Tisch mit Unbekannten.

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Die Nutzer können nur offline miteinander in Kontakt treten.

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Menschen aus ihren Häusern, aber vor allem aus der virtuellen Welt zurück in die reale Welt holen – das ist der Vorsatz, den sich Daniel Kauth gesetzt hatte, bevor er «Loco-Tables» (Live Offline & Connect Offline) kreierte. Mit seiner App können Nutzer einen Tisch in einem Gasthaus reservieren und mehr. Der 31-jährige ist Mathematiker und Experte für Risikomanagement im Finanzsektor. Er nutzte für das Projekt seine persönlichen Erfahrungen: «Ich war viel in sozialen Netzwerken unterwegs. Aber mir wurde bewusst, dass ich mich von der Außenwelt abschotte, daher hatte ich die Idee, Loco-Tables zu entwerfen», sagt er.

Doch wie funktioniert Loco-Tables? In bestimmten Gaststätten bucht die App einen Tisch für vier Personen, die sich dort zu einem Kennenlernen, einem Gespräch oder einfach einem netten Abend mit (anfänglich) fremden Menschen treffen können. Nutzer legen sich über die App ein Profil an, und tragen sich für einen bestimmten Ort und eine bestimmte Zeit ein. Kommen mindestens drei Leute für den Ort und die Zeit zusammen, bleibt die Reservierung des Tisches bestehen.

Wer sich verdächtig verhält, kann gemeldet werden

An die Sicherheit hat Kauth auch gedacht, denn andere Nutzer können sich nicht via App aneinander wenden, sondern lediglich das Profil des jeweils anderen ansehen. «Treffen finden in einem öffentlichen Raum mit mindestens drei Personen statt. Sollte sich jemand verdächtig oder suspekt verhalten, kann der Nutzer diese Person sofort melden, und wir behalten uns das Recht vor, sie zu blockieren», heißt es von Kauth.

Die in Zürich und Freiburg gestartete App wird ab dem 1. Juni in Luxemburg verfügbar sein. «In naher Zukunft sind wir in einer Testphase», sagt Krauth, der sich mit seiner Erfindung auch an die Horesca (Fédération Nationale des Hôteliers Restaurateurs et Cafetiers) gewandt hat. «Auch die ASBL unterstützt mich bei meinem Vorhaben.»

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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