In Luxemburg

26. Juni 2019 06:59; Akt: 26.06.2019 08:04 Print

Arbeiter müssen sich an extreme Hitze anpassen

LUXEMBURG – Arbeitgeber haben die Pflicht, ihrer Angestellten am Arbeitsplatz vor der Hitzewelle zu schützen. Daran erinnert die Arbeits- und Bergbauinspektion.

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Arbeitgeber sollen in Räumen Ventilatoren aufstellen, um ihre Angestellten vor der Hitze zu schützen. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante )

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Die Hitzewelle diese Woche hat Luxemburg fest im Griff: Dies wirkt sich auch auf die Arbeitsbedingungen aus. Die Inspection du travail et des mines (ITM) erinnert daran, dass «ein Arbeitgeber verpflichtet ist, die Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer in allen arbeitsrelevanten Aspekten zu gewährleisten». Die ITM erinnert in diesem Zuge an existierende geeignete Vorkehrungen und gibt eine Reihe von Empfehlungen heraus.

Der Arbeitgeber müsse dafür Sorge tragen, dass seine Mitarbeiter Zugang zu «trinkbarem und gekühltem» Wasser haben. Zudem solle er je nach Bedarf Schattenzonen einrichten oder körperliche Arbeiten bei voller Sonneneinstrahlung im Freien einschränken. Zudem müsse Schutzkleidung mit der vorherrschenden Witterung vereinbar sein. Für Arbeitnehmer, die in Gebäuden arbeiten, soll der Arbeitgeber für Kühlung, beispielsweise durch Ventilatoren, sorgen, so die ITM.

Staat zahlt 80 Prozent des Lohns

Sollte die Witterung ein Antreten der Arbeit nicht zulassen – so bei Regen, Schnee, extremer Kälte, Forst oder eben auch Hitze – können Bau- und Tiefbauunternehmen für die Zeit ein witterungsbedingtes Arbeitslosigkeitsentgeld erhalten. Der Staat erstattet dann ab der 17. Stunde der monatlichen Arbeitslosigkeit 80 Prozent der unter normalen Bedingungen erhaltenen Löhne. Diese Regelung ist auf 350 Stunden pro Jahr und auf 250 Prozent des Mindeststundenlohns begrenzt.

Wie Adem berichtet, hätten zwei Unternehmen, die nicht den kompletten Tag arbeiten können, einen Antrag zu dem Verfahren gestellt. Fünf weitere Unternehmen erbaten ein Informationsgesuch.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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