Eingeschleppte Art

28. September 2020 18:40; Akt: 28.09.2020 18:43 Print

Asiatische Hornisse in Luxemburg nachgewiesen

LUXEMBURG - Die eingeschleppten Insekten, die seit 2004 in Frankreich unterwegs sind, wurden in den letzten Tagen auch im Großherzogtum offiziell nachgewiesen.

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Die Asiatische Hornisse ist nun auch offiziell in Luxemburg angekommen.

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Die Asiatische Hornisse, wissenschaftlich Vespa velutina nigrithorax genannt, ist in Europa seit vielen Jahren präsent. Im Jahr 2004 war sie in Frankreich eingeschleppt worden und hat sich von dort in verschiedene Länder ausgebreitet. In Luxemburg sei sie bisher nie offiziell beobachtet worden, so die Naturverwaltung am Montag. Doch genau das habe sich jetzt geändert.

Die Behörden nannten kein konkretes Datum, aber im «September 2020» sei sie mehrfach offiziell im Großherzogtum gesichtet worden, «zuerst in Junglinster und dann in Ingeldorf und Esch/Alzette». Die Asiatische Hornisse ist klein, hat «einen dunkleren Körper» und ist «im Allgemeinen nicht aggressiv». «Solange man sich dem Nest nicht auf unter fünf Metern nähert, bleibt die Gefahr von Stichen vernachlässigbar», so die Naturverwaltung.

Für die heimischen Bienen ist die Asiatische Hornisse aber durchaus eine Gefahr. «In den kommenden Monaten wird in Zusammenarbeit mit den betroffenen Akteuren ein Aktionsplan ausgearbeitet, um die Ausbreitung auf luxemburgischem Gebiet zu begrenzen», so die Behörden in ihrer Pressemitteilung. Jeder, der dieses Insekt in Luxemburg beobachtet, wird gebeten, dies unter vespa@neobiota.lu zu melden, wobei die Adresse oder die geographischen Koordinaten des Beobachtungsortes anzugeben sind und ein Foto zur Bestätigung beizufügen ist. Die Zerstörung eines Nestes sollte nur von einem Fachmann durchgeführt werden.

(nc/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • B. am 28.09.2020 20:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ende August auf dem Camping Fuussekaul...Heiderscheid...Vespe mit Biene im Maul auf dem Esstisch gelandet...Biene hatte keine Chance...Kopf abgebissen und die Vespe war weg...

  • Imker am 28.09.2020 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An ween soll dan esu eng E-Mail Adress verhaalen? An et as suwisu geschwenn vill ze kaal fir ze fléien.

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  • Lol am 28.09.2020 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rumelange

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ech@mr t am 29.09.2020 05:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sie werden sich ausbreite und Ich hoffe daß Sie in den Genuß, von dem asiatischen Stich kommen, dann sehen wir ob Sie weiter so ei'en Stuss von Sich geben. Dies können Sie dann im Krankenwagen überlegen, falls Sie noch bei Sinnen sind.

  • Imker am 28.09.2020 21:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An ween soll dan esu eng E-Mail Adress verhaalen? An et as suwisu geschwenn vill ze kaal fir ze fléien.

    • Den granzegen Imker am 30.09.2020 11:54 Report Diesen Beitrag melden

      Dann schreiw der se op wann et der wichteg ass.

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  • B. am 28.09.2020 20:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ende August auf dem Camping Fuussekaul...Heiderscheid...Vespe mit Biene im Maul auf dem Esstisch gelandet...Biene hatte keine Chance...Kopf abgebissen und die Vespe war weg...

  • Lol am 28.09.2020 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Rumelange

  • mr t am 28.09.2020 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    der Mensch hat nicht das Recht sowas zu "regulieren". Was fällt ihm nur ein zu glauben das wäre sein Job? Er sollte lieber auf sein CO2-Ausstoß achten. Wenn sie sich ausbreiten wollen und die Natur es so zulässt, dann ist das gut so und es ist ihr gutes Recht.

    • Meinung am 28.09.2020 22:35 Report Diesen Beitrag melden

      mr t, du solltest dies anders sehen, es kann auch eine Gefahr sein, denn wenn diese, unsere Bienen ausrotten würden, dann wäre nichts mehr mit Honig. Eine andere Sache ist, dass die sich vielleicht mit unseren Hornissen paaren könnten, dann wäre dies zwar eine Evolution die wir miterleben würden, aber du weisst nicht, ob diese dann nicht mehr aggressiv wären. Stell dir mal vor du würdest Moskitos zulassen und damit die Gefahr der Malaria, oder anderen Krankheiten.

    • @mr T am 29.09.2020 08:16 Report Diesen Beitrag melden

      Die asiatische Hornisse gab es bis dato nicht in Luxemburg und hat auch hier nichts zu suchen könnte gfefährlich werden für Tier und Mensch. Also weg damit.

    • Saupreis am 29.09.2020 08:35 Report Diesen Beitrag melden

      Der Mensch hat die Hornisse doch auch eingeschleppt, damit hat er doch schon in das Ökosystem eingegriffen. Natürlich muss er sich jetzt darum kümmern die Konsequenzen dessen möglichst gering zu halten.

    • mr t am 29.09.2020 13:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @meinung, Tiere haben auch ein Recht auf Ausbreitung, wenn irgendeine Ausbreitung dezimiert werden sollte dann doch die des Menschen. Die Natur reguliert sich selbst, was ihr jedoch in anderen Worten wollt ist morden. Da hört die Diskusion auf

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