In Luxemburg

30. Juni 2019 15:18; Akt: 30.06.2019 15:36 Print

Asselborn spricht sich für inhaftierte Kapitänin aus

LUXEMBURG – Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn richtet über Facebook einen Appell an seinen italienischen Kollegen, um die Freilassung von Carola Rackete zu fordern.

Zum Thema
Fehler gesehen?

De Verhaftung der deutschen Sea Watch-Kapitänin Carola Rackete hat den luxemburgischen Außenminister Jen Asselborn dazu veranlasst via Facebook einen Appell an seinen italienischen Kollegen Enzo Moavero Milanesi zu richten.

«Ich möchte Sie auf diesem Weg um Ihre Hilfe bitten, damit Carola Rackete, die die Führung des Schiffes unter niederländischer Flagge hatte und am 29. Juni mit 40 Migranten an Bord in Lampedusa landen musste, freigelassen werden kann», schrieb Jean Asselborn.

Der luxemburgische Außenminister appellierte an seinen Kollegen: «Menschenleben zu retten ist eine Pflicht und kann niemals ein Verbrechen sein; sie nicht zu retten ist, im Gegenteil, ein Verbrechen. Wie in der Vergangenheit wird Luxemburg auch in Zukunft empfindlich auf den Solidaritätsgedanken mit Italien bei der Verteilung der von NGO-Schiffen im Mittelmeer geretteten Migranten reagieren.»

Der Kapitänin drohen nun mehrere Jahre Haft.

(pp/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • svendorca am 30.06.2019 16:47 Report Diesen Beitrag melden

    man solidarisiert sich mit Gesetzesbrecher!..Rechtsverdreher müsste man sein,..der Asselborn wird bestimmt keine Kollekte für arme Luxemburger starten...

  • Jos am 30.06.2019 19:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es hätte viele Häfen gegeben, an die an man hätte anlegen können, aber man bzw. frau wollte sich um jeden Preis gegen die italienische Regierung durchsetzen....und es gibt da leider viele, die diesen Rechtsbruch auch noch feiern....!

  • Saupreis am 30.06.2019 16:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist schon klar, das Herr Steinmeier die kriminelle Tat nicht erkennt. Wie soll er auch, wenn sogar unsere Politiker neuerdings MASSIV gegen bestehende Gesetze verstoßen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Guy Michels am 02.07.2019 13:48 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist erstens eine italienische Angelegenheit. Wir haben da nichts drin zu kamellen. Die Dame hat zweitens eine Straftat begangen, auch wenn sie aus humanen Gründen mildernde Umstände verdient.

  • sputnik am 01.07.2019 17:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @ mp 123 Komplett neben der Spur ihr Kommentar aber komplett. Diese Rakete aus Deutschland hätte auch Malta, Spanien oder gar sonst anfahren können, nein, reine politische Provokation gegenüber der italienischen Haltung. Eine Frau die nicht eines Kapitäns würdig ist und sich für die Heldin der Dummheit feiern lässt. Europäisch, heißt nicht allein Deutschland oder Luxemburg.

  • Jos61 am 01.07.2019 15:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ass dach esou et brengt een verletzter nemmen an dei Klinik dei dengscht huet !!

  • Jos61 am 01.07.2019 13:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haette Europa in sachen Fluechtlingskrise Italien nicht alleingelassen waeren solche Gesetze nicht noetig gewesen

  • menni am 01.07.2019 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    Diese heuchlerischen Phrasen von Rettung und Solidarität kann ich nicht mehr ertragen. Kein einziger Politiker hat bisher vorgeschlagen, die Flüchtlinge ausserhalb der Gefahrenzonen in ihren eigenen Ländern zu rekrutieren ...!