In Luxemburg

09. März 2020 08:00; Akt: 09.03.2020 08:08 Print

Au Pair Kristin hilft Familie nach Schicksalsschlag

HEISDORF – Yves Barthels brauchte nach dem Tod seiner Partnerin Hilfe bei der Betreuung seiner drei und fünf Jahre alten Söhne. Er fand sie in einer jungen Frau aus Südafrika.

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Kristin betreut die Söhne von Yves Barthels. (Bild: Editpress)

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In Luxemburg arbeiten rund 160 Au Pairs, viele davon sind Frauen. Kirstin Brooker aus Südafrika ist seit zweieinhalb Jahren als Au Pair in Europa tätig, zuerst war sie ein Jahr in den Niederlanden und arbeitete dann ein Jahr in Belgien.

Das Kristin nach Luxemburg kommt, war so nicht geplant, doch dann wurde sie von Yves Barthels kontaktiert. Der alleinerziehende Vater war auf der Suche nach Hilfe: Im Februar 2019 starb Barthels Partnerin an der Grippe und der Familienvater stand alleine mit seinen beiden Söhnen da. Für Barthels war eine Betreuung seiner beiden jetzt fünf und drei Jahre alten Söhne in einem «Maison relais» keine Option. Deshalb suchte der Alleinerziehende jemanden, der die Kinder in ihrem gewohnten Umfeld betreuen konnte.

Selbst früh die Mutter verloren

Kirstin, die selbst ihre Mutter früh verlor, wollte der Familie in dieser schweren Zeit helfen. Im Juli 2019 kam die junge Frau in Heisdorf an. Durch ihre Unterstützung konnte Barthel wieder normal zur Arbeit gehen und sich der Sarah-Grond-Stiftung widmen. Die Stiftung, die er zum Gedenken an seine Partnerin ins Leben gerufen hat, unterstützt Kinder nach dem sie ihre Eltern verloren haben.

Die ersten drei Monate mit den Kindern seien «hart» für Kirstin gewesen. «Sie sahen mich als Eindringling und ich musste kämpfen», beschreibt sie die ersten Monate. Sie kümmert sich um die Kinder, bringt sie zur Schule, holt sie ab und bringt sie ins Bett. Kristin habe den Kindern Englisch beigebracht und wenn es nach Vater Barthels geht, dann dürfte die junge Frau gerne noch ein weiteres Jahr bei der Familie bleiben, geplant ist aber nur bis Juni.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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