Radare in Luxemburg

19. November 2019 12:24; Akt: 19.11.2019 12:32 Print

Auch an den Ampeln blitzt es bald

LUXEMBURG – Die ersten Ampelradare werden in Kürze in Luxemburg installiert. Der erste Blitzer wird an der Kreuzung der Place de l’Étoile angebracht.

storybild

An der Place de l'Étoile werden die ersten Ampelradare installiert.

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Die Place de l'Étoile in der Hauptstadt ist eine sehr sensible Kreuzung. In den letzten Jahren haben wir festgestellt, dass viele Autofahrer auch noch bei rot fahren», so das Ministerium für Mobilität gegenüber L'essentiel.

Ab dem nächsten Jahr werden in Luxemburg auf der Place de l'Étoile deswegen die ersten Ampelradaranlagen installiert werden. Das Pilotprojekt wird voraussichtlich bis Ende 2020 laufen. «Das ist eine dringende Maßnahme. Ab 2020 wird die Tram diese Kreuzung passieren, was die Risiken erhöht», heißt es.

Wie funktioniert die Technologie? Technisch sind die Radare an das Ampelsystem gekoppelt. Durch einen in der Straßenbelagsschicht installierten Sensor können sie messen, wann ein Fahrzeug die Stopplinie überquert. Eine Blitzvorrichtung wird in der Nähe der Ampeln installiert und kann die Autos in kurzen Abständen fotografieren. Anhand der Bilder kann dann festgestellt werden, ob das Auto eine rote Ampel überfahren hat, oder lediglich etwas zu weit hinter der Haltelinie zum Stehen gekommen ist.

(Ana Martins/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • JMJ am 19.11.2019 12:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tjo, Letzebuer hued 3 Sachen am Iwerfloss, Banken (obgepasst: dei brauchen mir awer), Stau (brauche mir nët) Radaren an elo och nach Fotoapparater bei den Ampelen (brauche mir nët onbedingt). Awer vir jonk Leit, dei nach keng Famil hun an just eng normal kleng Pei hun, bezuelbaren Wunraum, deen hun mir hei nët!!

    einklappen einklappen
  • Ee Stater am 19.11.2019 14:43 Report Diesen Beitrag melden

    Das kriegt diese Regierung hin. Aber dass an der Place de l’Étoile endlich mal bezahlbarer Wohnraum entsteht anstatt dem hässlichen Ödland, dass bringen sie nicht fertig.

  • Kreckelneckel am 19.11.2019 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Bletzen déi och Velo'en ? Well dat sinn déi, déi am meeschten Roud Luuchten ignoréieren (an iwerhapt den ganzen CDR).

Die neusten Leser-Kommentare

  • Mars Lucky am 19.11.2019 23:55 Report Diesen Beitrag melden

    Wéi ass et dann ewell mam Dateschutz iwwer deen emmer souvill geried get? Kennt elo nach een anere Fichier dobäi wou alles wat beim Staat schafft accès huet? "Eine Blitzvorrichtung wird in der Nähe der Ampeln installiert und kann die Autos in kurzen Abständen fotografieren. Anhand der Bilder kann dann festgestellt werden, ob das Auto eine rote Ampel überfahren hat, oder lediglich etwas zu weit hinter der Haltelinie zum Stehen gekommen ist." Mir gin emmer méi eng Diktatur an e Polizeistaat well nemmen Päifen an der Regierung setzen

  • Jimmy am 19.11.2019 20:23 Report Diesen Beitrag melden

    Kann die Stadt Luxemburg sich nicht selbst um seine Ampeln kümmern? Das Ministerium sollte landesweit agieren. Pilotprojekte wie diese braucht es nicht, weil solche Ampelblitze in Deutschland und der Schweiz gang und gäbe sind.

  • Linda am 19.11.2019 19:03 Report Diesen Beitrag melden

    Et get Zait! Wéini maan se dann mol virun den Zebrastraifen wou keng Luten sin eng Ahéijung? Dann missten dèi Schumien mol vum Gaspedal rof goen. Zum Beispill Rue d'Anvers -boulevard Charles Marks

  • Phil am 19.11.2019 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Zitat: "Ab 2020 wird die Tram diese Kreuzung passieren, was die Risiken erhöht» Dat heescht dach, dass de Risiko fir Accidenter duerch den Tram gestéigert gett... an net duerch den Autostrafic. Ass schon eng komesch Logik déi onsen werten "Immobilitéitsminister" do huet...

    • Auge um Auge am 20.11.2019 13:05 Report Diesen Beitrag melden

      Kritt den Tram och eng Bletz-Kamera bei seng rout Luucht?

    einklappen einklappen
  • Jea Deifferdenger am 19.11.2019 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    Haalt ierch alleguer un Gesetzer an un Reglementer ,dann brauch keen dei Radaren ze ferten ...........