Banken in Luxemburg

09. April 2020 13:30; Akt: 09.04.2020 13:46 Print

Auch die Raiffeisen passt sich der Corona-​​Krise an

LEUDELINGEN – Die luxemburgische Raiffeisen-Bank hat am Donnerstag nicht nur ihre Bilanz präsentiert, sondern auch ihre Vorgehensweise während der Pandemie erläutert.

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Die Raiffeisen-Bank ist Teil des Regierungsprogramms zur Stabilisierung der nationalen Wirtschaft. (Bild: Editpress/Herve Montaigu)

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Trotz der Coronavirus-Epidemie ist Raiffeisen Luxemburg, wie auch andere Banken des Landes, weiterhin aktiv, aber mit entsprechenden Anpassungen. In einer Pressemitteilung anlässlich der Bilanz für das vergangene Jahr stellt die Bank klar, dass sie auch weiterhin Kunden in ihren Zweigstellen nach Vereinbarung willkommen heißen wird. «Die Kunden werden jedoch aufgefordert, sich nur bei absoluter Notwendigkeit in ihre Filiale zu begeben», heißt es in einer Pressemitteilung. Für aktuelle Transaktionen sollten demnach möglichst die Geldautomaten und die rund um die Uhr verfügbare Online-Bank R-Net genutzt werden Zudem sollten Kunden bevorzugt Telefongespräche mit einem Berater oder der Online-Filiale nutzen.

Was die Unterstützung von Unternehmen betrifft, so sei die Raiffeisen Teil des Regierungsprogramms zur Stabilisierung der nationalen Wirtschaft. Die Bank sei daher bereit, eine Stundung der Rückzahlung von Darlehen oder die Einrichtung neuer Kreditlinien zur Entlastung des Cashflows zu gewähren. «Jede andere Maßnahme, die dazu beitragen kann, die wirtschaftlichen Folgen der Krise für das Unternehmen und seine Mitarbeiter abzumildern», könne ebenfalls in Betracht gezogen werden, heißt es weiter in der Erklärung.

Nettogewinn sinkt

Was die Finanzergebnisse betrifft, ist die Genossenschaftsbank (36.804 Mitglieder, +8,4 Prozent) nach eigenen Angaben «zufrieden». Die Bilanzsumme stieg demnach im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 8,912 Milliarden Euro. Kundeneinlagen, verwaltete Vermögen und Kredite nahmen ebenfalls zu. «In einem für den Bankensektor besonders ungünstigen Zinsumfeld verzeichnete die Bank einen Anstieg ihres Nettozinsertrags um zwei Prozent. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf das Volumenwachstum zurückzuführen, da sich die Zinskonditionen für Kreditgeschäfte im Vergleich zu 2018 deutlich verschlechtert haben», fügt das Kreditinstitut hinzu.

Die Betriebskosten sind im Vergleich zu 2018 um 5,9 Prozent gestiegen, was hauptsächlich auf Investitionen in digitale Kanäle und die Umsetzung neuer Vorschriften zurückzuführen ist. Der Nettogewinn ging um 7,3 Prozent auf 17,4 Millionen Euro zurück.

(mv/L'essentiel)

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