Tanken in Luxemburg

01. April 2020 18:38; Akt: 01.04.2020 18:41 Print

Auch die Talfahrt von Super Plus ist beendet

LUXEMBURG – Der Liter Super Plus wird ab Donnerstag um 2,1 Cent teurer. Trotz der sich weiter ausbreitenden Pandemie, sind die Experten der Branche nicht überrascht.

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Noch nie zuvor ist der Benzinpreis in einem Monat so stark gesunken. Von 1,264 Euro pro Liter am 28. Februar auf 0,994 Euro am 28. März fiel der Preis für einen Liter Super Plus aufgrund der Coronavirus-Epidemie innerhalb eines Monats um fast 30 Cent. Am Donnerstag wird die spektakuläre Talfahrt nun gestoppt.

Während sich die Epidemie mit hoher Geschwindigkeit weltweit ausbreitet, wird der Preis für den Liter Super Plus ab Mitternacht auf 1,015 Euro steigen, was einem Anstieg von 2,1 Cent entspricht. Am Samstag war der Dieselpreis bereits gestiegen.

Die Marktpreise hängen von vielen anderen Faktoren ab, «wie zum Beispiel dem Dollar-Euro-Kurs», erklärt Jean-Marc Zahlen, Generalsekretär der Luxemburger Ölgruppe (GPL). Während die Wirtschaftstätigkeit in Europa und den Vereinigten Staaten, insbesondere durch Einschränkungen und Reisebeschränkungen, zum Stillstand gekommen ist, «ist der Aufschwung in China real», erklärt er. «Es ist sehr schwierig, etwas vorherzusagen. Alles wird von der Erholung in Europa abhängen», sagt er. Es wird erwartet, dass der Preis für Super 95 in den kommenden Tagen ähnlich steigen wird.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • de klenge Gnom am 02.04.2020 00:20 Report Diesen Beitrag melden

    Hach das wird aber das GRÜNE Rumpelstielchen was sich Energieminister nennt aber freuen und um seinen Schreibtisch hüpfen Ach wie gut dss niemand weiss, dass ich teure Spritpreise gut heiss

  • jeanpaul am 02.04.2020 09:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mir gin jo nemmen fir domm gehaalen. sin 10% manner steieren um E10? wäert daat bei der CO2 Steier berücksichtegt gin? quatsch, bezuel an haal de baack.

  • kaa am 02.04.2020 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vläicht huet de Bierger ess einfach genuch vum chantage an de Manipulationen vun der OPEC ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • kaa am 02.04.2020 18:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vläicht huet de Bierger ess einfach genuch vum chantage an de Manipulationen vun der OPEC ...

  • jeanpaul am 02.04.2020 09:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mir gin jo nemmen fir domm gehaalen. sin 10% manner steieren um E10? wäert daat bei der CO2 Steier berücksichtegt gin? quatsch, bezuel an haal de baack.

  • de klenge Gnom am 02.04.2020 00:20 Report Diesen Beitrag melden

    Hach das wird aber das GRÜNE Rumpelstielchen was sich Energieminister nennt aber freuen und um seinen Schreibtisch hüpfen Ach wie gut dss niemand weiss, dass ich teure Spritpreise gut heiss

  • Jean Muller am 01.04.2020 19:54 Report Diesen Beitrag melden

    Der Marktpreis hängt auch von Angebot und Nachfrage ab. Im Moment ist die Nachfrage extrem gering. Daher staut sich inzwischen das Erdöl bei den Förderern immer mehr an, so dass sie nicht mehr wissen wohin damit. Erdöltanker sind voll, stationäre Tanks sind voll, Pipelines sind voll und lagern bloss noch anstatt zu transportieren. Bald werden sie das Zeug gratis verschenken oder irgendwo versenken müssen. Das Problem scheint auch zu sein, dass man - ähnlich wie bei den alten Hochöfen - eine Förderanlage nicht einfach mal so abschalten kann. Aber klar doch: man muss jetzt die Endpreise erhöhen!