Coronavirus in Luxemburg

06. März 2020 09:09; Akt: 06.03.2020 09:15 Print

Auch Luxair spürt die Auswirkungen des Virus

LUXEMBURG – Die Findel-Airline hat wie die internationale Konkurrenz mit den Folgen der Epidemie zu kämpfen, sieht sich aber gut aufgestellt.

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Auch die Findel-Airline merkt einen Rückgang der Buchungen und vermehrte Umbuchungen ihrer Flüge. (Bild: Editpress/Upload)

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Die Flugindustrie leidet unter dem Coronavirus. Angesichts der Verbreitung in Europa haben mittlerweile auch die luxemburgischen Behörden ihre Staatsangehörigen aufgefordert, unnötige Reisen ins Ausland zu vermeiden. Infolgedessen sind die Buchungszahlen in der zivilen Luftfahrt stark rückläufig und erste Airlines melden sogar Insolvenz an.

«Die Auswirkungen auf die Frachtaktivitäten haben wir schon im Februar gespürt und jetzt trifft es auch das Passagiergeschäft», sagt Luxair-Sprecher Joe Schroeder. Die finanziellen Folgen oder das Ausmaß kann er noch nicht genau beziffern. Dennoch verzeichnet die luxemburgische Fluggesellschaft einen Rückgang der Buchungen sowie vermehrte Umbuchungen durch Passagiere mit flexiblen Tickets.

Bis 15. März kann noch kostenlos storniert werden

«Wir können unsere Frequenzen anpassen, indem wir vereinzelte Flüge streichen. Dadurch müssen wir nicht leer fliegen und können die Strecken weiterhin bedienen», fügt Schroeder hinzu. Die Fluggesellschaft bietet ihren Kunden, die Flüge nach Mailand oder Venedig gebucht haben, die Möglichkeit, ihre Flüge bis spätestens 15. März kostenlos zu stornieren.

Auch der Reiseveranstalter LuxairTours verzeichnet einen Rückgang der Buchungen, aber es wurden keine Stornierungen gemeldet. «All dies wird erhebliche Kosten verursachen», prognostiziert Joe Schroeder. «Aber wir werden die Krise überstehen.»

(Mathieu Vacon/ L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Logisch am 06.03.2020 09:16 Report Diesen Beitrag melden

    Luxair sollte alle Flüge nach Mailand und Venedig annulieren und die Leute im Land nicht in Gefahr bringen.

  • svendorca am 06.03.2020 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    "wir werden die Krise überstehen"!...najo,.do woue de Staat drubedéelescht ass kann et jo kéngem schlecht goen,..kuck Spuerkees, der geed ed dach net schlecht,oder!

  • tjo,esou ass dat am 06.03.2020 10:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ët kënnt nach méi schlëmm , kuchs du , am summer do spiiren di meest dat keen mi ant vakanz wëllt fueren , dat gët nach een disaster vill léit verléieren hir arbescht platz,an dan stiirtz alles of banken boursen asw

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Léon am 06.03.2020 19:13 Report Diesen Beitrag melden

    Moins d’avions moins de pollution

  • Jack am 06.03.2020 18:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kp dei hun Geld wei Hee.

  • Garerjong am 06.03.2020 13:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber nach Genf bekam ich nichts zurückerstattet. Null. Trotz mehrerer Fälle in Genf. Grosse Airlines (KLM, LH) bieten gratis Reisetermine zu verschieben, oder Geld zurück, aber unsere liebe Luxair nicht. Schlechter Service, wie auch oft, weil Monopol auf manchen Strecken. Hochmut kommt vor dem Fall. Jetzt sind sind ja froh, FlyBe nach London City loszusein. Ich frage mich wie lange es dauert bis die Preise auf dieser Strecke wieder Steigen!

    • Molitor Steve am 09.03.2020 13:18 Report Diesen Beitrag melden

      Die sind nach Manchester geflogen, nicht nach London City. Ausserdem war das eine Zombie Airline die schon vor Corona und Brexit kurz vor der Pleite stand. Wir können dankbar sein, dass ein so kleines Land wie Luxemburg eine eigene Airline hat und wir nicht jedesmal via FFM oder Paris fliegen müssen.

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  • Thomas Bosch am 06.03.2020 13:06 Report Diesen Beitrag melden

    Komisch dass man eine Pandemie braucht um den Leuten heutzutage klarzumachen dass es unnötige Reisen gibt auf die man auch einfach verzichten kann. Aber wahrscheinlich sieht das jeder anders ob man den Junggesellenabschied mit 10 Mann auf Mallorca feieren muss, oder die Shopping- und Instagramtour durch Barcelona... Wenn denn überhaupt noch zeit bleibt, schliesslich muss man ja auch bei den Friday for Future Protesten Präsenz zeigen, das bringt defintiv mehr Likes ein als das Selfie vor dem Burj Khalifa.

  • tjo,esou ass dat am 06.03.2020 10:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ët kënnt nach méi schlëmm , kuchs du , am summer do spiiren di meest dat keen mi ant vakanz wëllt fueren , dat gët nach een disaster vill léit verléieren hir arbescht platz,an dan stiirtz alles of banken boursen asw

    • svendorca am 06.03.2020 10:57 Report Diesen Beitrag melden

      heihéem eng Vakanz maachen ass dach och schéin, oder nét?

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