In Luxemburg

10. April 2020 21:51; Akt: 10.04.2020 22:14 Print

Aufnahme von Auslands-​​Patienten ist aktuell gestoppt

LUXEMBURG - Seit Beginn der Covid-19-Krise wurden im Großherzogtum zehn Personen aus der Region Grand-Est behandelt.

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In dieser Woche wurden keine neuen Patienten aus der Region Grand-Est aufgenommen. (Bild: AFP/Jean-christophe Verhaegen)

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Seit Beginn der Corona-Krise sind mehrere Patienten aus der französischen Region Grand-Est in luxemburgischen Krankenhäusern behandelt worden. Diese zehn Personen aus der Region Grand Est sind nicht in den Zahlen enthalten, die täglich um 17.30 Uhr offiziell veröffentlicht werden. Dennoch hat die Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) auch über diese Patienten am Freitag in ihrer Pressekonferenz gesprochen.

Einer der Patienten aus der Region Grand-Est, sei «relativ früh» nach seiner Ankunft im Großherzogtum. Die Gesundheitsministerin berichtet weiter: «Zwei Menschen konnten vor zwei Tagen die Intensivstation verlassen, das war am Mittwoch. Von diesen Patienten ist aber noch keiner als geheilt entlassen worden, das dauert bei Covid-19 relativ lange, bis man von Genesung sprechen kann.»

Ist Luxemburg aus heutiger Sicht bereit, weitere Patienten aus der Region aufzunehmen? «Wir haben neue Anfragen erhalten», sagt die Gesundheitsministerin, aber man müsse auch die «Bettenbelegung» in Luxemburg im Blick behalten. Die Auslastung im Land sei nicht gering, besonders vor dem Hintergrund, dass eine Covid-19 Patient über einen Zeitraum von «etwa drei Wochen» belege. In der Woche vor Ostern wurden demnach keine neuen Patienten aus dem Ausland in Luxemburg aufgenommen.

(fl/L'essentiel)

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