Luxemburg

09. Juli 2020 10:06; Akt: 09.07.2020 10:07 Print

Auslandssemester wegen Corona gefährdet

ESCH-BELVAL – Studierende der Universität Luxemburg müssen ein Auslandssemester absolvieren, allerdings ist dies wegen der Corona-Pandemie komplizierter geworden.

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Studenten wie Anaelle müssen sich an die aktuelle Situation anpassen.

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Die Universität Luxemburg legt großen Wert darauf, dass ihre Studierenden ein Semester im Ausland verbringen. Doch mit der Coronavirus-Pandemie hat «die Mehrheit der außereuropäischen Universitäten die Zulassungen für das Wintersemester abgesagt», erklärt Catherine Réglu, die Vizerektorin der Universität.

Die Zulassungen an europäischen Universitäten werden nicht annulliert, aber es ist gut möglich, dass sie hybride Lehrveranstaltungen (an der Uni und online) anbieten. «Für diejenigen, die nicht ausreisen können, oder deren Kurse nur als Fernkurse angeboten werden, wird je nach Fall entweder eine Ausnahme oder Dispens gemacht», erklärt die Vizerektorin.

Studenten müssen teils auf Auslandssemester verzichten

Mitte März, als die Pandemie ausbrach, war Anaelle, Jurastudentin im zweiten Jahr, in Lissabon. «Die Universität hat Fernkurse eingerichtet. Ich konnte nach Frankreich zurückkehren, an den Kursen teilnehmen und meine Prüfungen schreiben. Da ich Asthmatikerin bin, zog ich es vor, wieder nach Hause zu gehen, falls eine ärztliche Behandlung nötig wäre», sagt sie.

Beatriz, ebenfalls im zweiten Jahr ihres Jurastudiums, wird im September nach Lissabon gehen. «Alles ist geplant. Ich ziehe am 7. September ein, und am 14. September beginnen die Lehrveranstaltungen, sowohl die Präsenz- als auch die Online-Kurse», erklärt sie.

Ein dritter Jurastudent im zweiten Jahr, Joël, sollte sein Auslandssemester im deutschen Bamberg absolvieren. «Die Einschränkungen sind aufgrund der Situation nicht klar, sodass ich meinen Aufenthalt in Deutschland aussetzen kann. Ich denke, ich werde die Gelegenheit nutzen, um mein Studium hier fortzusetzen.»

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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