Zwei Tage später

26. November 2019 14:40; Akt: 26.11.2019 14:55 Print

Bedrückende Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt

LUXEMBURG-STADT – Die Weihnachtsmärkte der Hauptstadt sind am Dienstag – zwei Tage nach dem Tod eines Kindes – wieder geöffnet worden.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Stimmung am wiedereröffneten Weihnachtsmarkt am Knuedler ist zwei Tage nach dem Tod eines kleinen Kindes gedämpft. Während viele Blumen an der Unglücksstelle abgelegt wurden, laufen über die Lautsprecher wieder erste Weihnachtslieder. «Die Musik stört mich», sagt Pia, die aus Diekirch gekommen ist. «Es ist wirklich traurig, aber das Leben muss weitergehen, leider kann man nichts ändern», kommentiert ihr Begleiter George die bedrückende Stimmung.

Die Wiedereröffnung des Weihnachtsmarktes stößt auf viel Unverständnis unter den Besuchern. «Es ist unglaublich», sagt Rhyane, 14 Jahre alt. «Das ist nicht richtig», findet auch Jemima, ihre Freundin. Die Mädchen sind mit ihrer Klasse aus dem belgischen Athus angereist, um die historischen Bauten und die Weihnachtsmärkte der Stadt zu besichtigen. «Die meisten Besucher halten sich in der Nähe der Buden auf, sie scheinen den Schauplatz der Tragödie zu meiden», beobachtet die luxemburgische Schülerin Syma.

François hingegen arbeitet in der Hauptstadt, war aber in den vergangenen Tagen im Ausland. «Ich verfolgte die Nachrichten, aber ich wollte es selbst sehen.» Am Ort des Geschehens herrscht eine auffällige Stille, während wenige Meter entfernt die Menschen an den Tischen der Weihnachtsbuden über die Ereignisse diskutieren.

(Nicolas Chauty/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • JAKO am 27.11.2019 08:41 Report Diesen Beitrag melden

    Die VERANTWORTLICHEN müssen noch viel lernen was Sicherheit anbelangt, "SAFETY FIRST", sonst sind sie an der falschen Stelle. Man sollte auch nachsehen wie es im Ausland gemacht wird , z.B TUV SEMINARE BESUCHEN!!

  • Iris Gläser am 27.11.2019 07:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum muss es überhaupt hier Eisskulpturen geben? Die kann man in den Alpen aufstellen, wo entsprechende Temperaturen herrschen. Und für hier denkt man sich einfach was anderes aus, was den Markt zu einem Unikat macht. Meine Gedanken sind bei der Familie des Kindes! Ich hoffe sehr, dass sie unterstützt werden!

  • Bruno am 26.11.2019 21:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es war zu früh(C°+), um so schweres Eis draußen zu legen. Gemeinde Luxembourg muss den Fehler akzeptieren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Léon am 28.11.2019 19:04 Report Diesen Beitrag melden

    La bourgmestre de la honte

  • Ralf Brinkmann am 28.11.2019 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    ja schrecklich können denn nicht alle in frieden leben muss der Terror sein (ich glaube das die Kontrollen mal wieder eingeführt werden müssen um in frieden zu leben und sicher zu sein .

    • Knouter am 29.11.2019 07:08 Report Diesen Beitrag melden

      Was hat dieser Vorfall mit Terror zu tun?

    einklappen einklappen
  • macy am 27.11.2019 20:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    natierlech gi lo iwwerall schelleger gesicht, gemeng, kenschtler etc... mee eierlech gesot...wat mecht en 2jähregr kand um 8auer owes iwwerhapt nach op engem chreschtmart?!!?!?! Geheiert em dei zait scho laang an d'bett!

    • Serge am 28.11.2019 02:17 Report Diesen Beitrag melden

      en 14 Jähregen wär net besser dovun komm

    • macy am 28.11.2019 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      dach mengen schonn. secherlech wär och en erwuessenen (oder 14jähregen) schweier verletzt mee ass awer eppes aneschter wa sou eng Äisskulptur op e klenge butz oder op een deen kierpech vill méi erdroen kann!

    • Knouter am 29.11.2019 07:09 Report Diesen Beitrag melden

      Wat ass dat doten fir eng dämlech Remark? Wi wann 8 Auer owes su spéit wier ... zumols Freides. An wann dat Kand em 5 Auer emkomm wier, wat hätt dir dann hei lassgeloos? Egal wat gell

    einklappen einklappen
  • JAKO am 27.11.2019 08:41 Report Diesen Beitrag melden

    Die VERANTWORTLICHEN müssen noch viel lernen was Sicherheit anbelangt, "SAFETY FIRST", sonst sind sie an der falschen Stelle. Man sollte auch nachsehen wie es im Ausland gemacht wird , z.B TUV SEMINARE BESUCHEN!!

  • Iris Gläser am 27.11.2019 07:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum muss es überhaupt hier Eisskulpturen geben? Die kann man in den Alpen aufstellen, wo entsprechende Temperaturen herrschen. Und für hier denkt man sich einfach was anderes aus, was den Markt zu einem Unikat macht. Meine Gedanken sind bei der Familie des Kindes! Ich hoffe sehr, dass sie unterstützt werden!