«Rote Zone» Luxemburg

25. September 2020 11:36; Akt: 25.09.2020 12:31 Print

Belgien feilt an Details zu Grenzmaßnahmen

LUXEMBURG – Nachdem die belgische Regierung Luxemburg erneut als «rote Zone» eingestuft hat, feilt sie noch an den Einzelheiten zu den Beschränkungen an der Grenze.

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Grenzpendler und Studenten werden nicht betroffen sein. (Bild: AFP/Olivier Morin)

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Die belgische Regierung feilt derzeit an den genauen Einzelheiten der Beschränkungen, die ab Freitag um 16 Uhr gelten. Dies geht aus einer Mitteilung des luxemburgischen Außenministeriums hervor. Grund hierfür ist demnach die erneute Einstufung Luxemburgs als Risikogebiet von Seiten der belgischen Behörden, aufgrund der aktuell steigenden Infektionszahlen im Großherzogtum.

Wie aus der Mitteilung hervorgeht stellten die beiden Außenminister Jean Asselborn und sein belgischer Kollege Philippe Goffin bei einem Treffen am Donnerstag klar, dass für Einwohner Luxemburgs weiterhin Aufenthalte von weniger als 48 Stunden in Belgien möglich sind und dass es keine Grenzbeschränkungen geben wird. Bei Aufenthalten von mehr als 48 Stunden unterliegen Personen mit einer wesentlichen Funktion oder einem wesentlichen Grund, einschließlich Grenzpendler und Studenten, keinen Beschränkungen. Alle Infos der belgischen Regierung gibt es hier.

Dennoch müsse jede Person immer in der Lage sein, die persönliche Situation belegbar zu begründen. Jede Person, die nach Belgien einreist, muss das Online-Formular zur Passagiersuche (PLF) ausfüllen, wenn sie sich länger als 48 Stunden in Belgien aufhält oder wenn sie mehr als 48 Stunden in Luxemburg verbracht hat, unabhängig vom Grund der Reise.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Daweb am 25.09.2020 14:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wat ass dat en zirukus gin déi es net midd?

  • Gleich und gleicher am 25.09.2020 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    Eigentlich müsste man ja ohne Probleme non-stop von Luxemburg nach Brüssel fahren können und auch zurück, da beides ja Risikogebiete sind ?

  • Maxim am 25.09.2020 14:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So dat mengem Chef mol.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Phantomarc am 26.09.2020 21:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Belgier sollten sich um ihre Regierung kümmern und nicht nur diese.......

  • Egide am 25.09.2020 16:44 Report Diesen Beitrag melden

    Wann ech Belsch wär ging ech lo doheem bleiwen an net mei no Lezeborg fuhren !

  • Gleich und gleicher am 25.09.2020 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    Eigentlich müsste man ja ohne Probleme non-stop von Luxemburg nach Brüssel fahren können und auch zurück, da beides ja Risikogebiete sind ?

  • Guy Michels am 25.09.2020 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    Das Ganze ist ein Witz! Wir nennen uns Europäer und kriegen es nicht hin, einheitlich in Europa die gleichen Vorsichtsmassnahmen für alle Länder zu haben. Ich gebe dem Herrn Asselborn Recht, dass wir Gefahr laufen, dass der europäische Gedanke damit zerstört wird. Dann hilft uns auch keine Einheitswährung mehr, wenn die USA sehen, was wir für Clowns sind.

  • Marc am 25.09.2020 15:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gid ainfach netmei ann d'Noopeschlänner akaafen ann ennerstëtzt ais Geschäfter a Wirtschaft och wann et e bessen mei daier ass. Daer hud jo gesin wei schnell d'Grenzen zouwaaren ann se ais netmei wollten ann hierem Land hunn ann discrimineiert hun! Bai maer ass et faerdeg, ech droen keen Euro mei eriwer!

    • Jang am 28.09.2020 01:11 Report Diesen Beitrag melden

      Richteg esou !!

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