Uniklinik in Esch

21. April 2017 17:34; Akt: 21.04.2017 17:34 Print

Belgier haben Angst vor dem «Südspidol»

LUXEMBURG/BELGIEN - Ein wallonischer Abgeordnete fürchtet, dass die künftige Universitätsklinik in Esch-Belval mit dem Krankenhausprojekt in Habay in Konkurrenz steht.

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Wenn der vierjährige Bautermin eingehalten wird, eröffnet das «Südspidol» 2022 seine Pforten. (Bild: Architects Collective ZT-GMBH)

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Zwei neue Krankenhausbauprojekte sind in den kommenden Jahren im Süden des Großherzogtums und in der Provinz Luxemburg in Belgien geplant. Auch wenn beide Orte von einer Grenze getrennt sind, liegen nur 60 Kilometer dazwischen. Dies beunruhigt einige Abgeordnete in Belgien. Nach Angaben der Zeitung L'Avenir, wurde der wallonische Gesundheitsminister, Maxime Prévot, von dem Abgeordneten Philippe Courard dazu befragt.

Un nouveau Südspidol en 2022

Das «Südspidol» soll 2022 in Esch-Belval ihre Türe öffnen. Laut dem wallonischen Abgeordneten wird die neue Universitätsklinik Emile-Mayrisch dem zukünftigen Krankenhaus in Habay Probleme bereiten. Die belgische Klinik entsteht im Rahmen des Projekts Vivalia 2025 und hat noch keinen Starttermin für den Bau. «Es wird eine zunehmende Konkurrenz an der Grenze geben. Zudem besteht ein potenzielles Risiko, der gesamten Gesundheitsangebote zu destabilisieren», behauptet Courard.

«Wenige Belgier werden nach Esch fahren»

Für Maxime Prévot gibt es jedoch keinen Grund zur Beunruhigung. «Zwar mag die freie Bewegung der Menschen eine potenzielle Konkurrenz darstellen, jedoch ist ein Krankenhaus in Habay für die Einwohner in der Provinz Luxemburg zugänglicher als die Universitätsklinik in Esch/Alzette. Nur die Einwohner, die ganz im Südosten der Provinz leben - in Messancy oder Aubange - könnten eventuell Esch bevorzugen. Im Großherzogtum dürfen beliebig viele Krankenhausbauprojekte geplant werden. Es ist unmöglich zu wissen, welche Projekte dort geplant sind, solange diese nicht veröffentlicht sind. Deswegen ist es schwierig, Wirtschaftsplanungen in diesem Feld zu koordinieren», betont der Minister.

(jd/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jcg am 23.04.2017 11:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waat soll deen Kaabes? Mussen d'Leit elo méi oft krank gin fir dat d'Spideeler séch rentéieren? Den Zougrëff vum Kapitalismus op d'Gesondheetssystem gët jo ëmmer méi pervers. Oder ass daat d'Jalousheet well eisen Staat eppes fir d'Leit mécht? Elo ass d'Politik gefroot.

  • Lilly am 22.07.2017 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fannen et och allerhand, wei wann et flott waer wann een an Spidol muss goen. Hoffe just dat dann lëtzebuergesch do geschwaat get, fir dat mir och verstin waat mat eis gemach get oder mir soen kennen waat de Problem ass.

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  • Lilly am 22.07.2017 18:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fannen et och allerhand, wei wann et flott waer wann een an Spidol muss goen. Hoffe just dat dann lëtzebuergesch do geschwaat get, fir dat mir och verstin waat mat eis gemach get oder mir soen kennen waat de Problem ass.

  • jcg am 23.04.2017 11:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waat soll deen Kaabes? Mussen d'Leit elo méi oft krank gin fir dat d'Spideeler séch rentéieren? Den Zougrëff vum Kapitalismus op d'Gesondheetssystem gët jo ëmmer méi pervers. Oder ass daat d'Jalousheet well eisen Staat eppes fir d'Leit mécht? Elo ass d'Politik gefroot.