Masken aus Luxemburg

07. Dezember 2021 13:48; Akt: 07.12.2021 15:10 Print

Belgische Justiz ermittelt wegen Masken-​​Betrug

BRÜSSEL/LUXEMBURG – Die luxemburgische Firma Avrox ist ins Visier der belgischen Justiz geraten. Vier Verdächtigen wird unter anderem Betrug und Geldwäsche vorgeworfen.

storybild

Symbolbild: Konkret geht es um 15 Millionen Masken, die die belgische Regierung im Frühjahr 2020 für 32 Millionen Euro bestellt hatte. (Bild: DPA/Rolf Vennenbernd)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die belgische Regierung ist nach Erkenntnissen der Justiz mutmaßlich beim Kauf von Millionen Schutzmasken betrogen worden. Die Staatsanwaltschaft in Brüssel bestätigte, dass vier Menschen in Zusammenhang mit einer Großbestellung von Gesichtsmasken der Fälschung, des Betrugs und der Geldwäsche verdächtigt werden, wie die Zeitung «De Tijd» am Dienstag berichtete. Konkret geht es um 15 Millionen Masken, die die Regierung im Frühjahr 2020 für 32 Millionen Euro bestellt hatte.

Die Regierung kaufte die Masken von der luxemburgischen Firma Avrox, um sie kostenlos an Bürgerinnen und Bürger zu verteilen. Laut «De Tijd» enthielten die Masken nach späteren Erkenntnissen der Gesundheitsbehörde Sciensano jedoch möglicherweise toxische Partikel. Daher riet die Behörde im Februar von der Nutzung ab.

Die Büros von Avrox in Luxemburg seien im Mai durchsucht worden, schrieb «De Tijd». Es habe auch andere Durchsuchungen in Spanien und Frankreich gegeben. Zudem gebe es Zweifel, wer genau hinter der Firma Avrox stehe, so die flämische Zeitung. Weitere Details zu den Betrugsermittlungen nannte die Staatsanwaltschaft demnach nicht.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marco P. am 07.12.2021 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    Betrug, Geldwäsche und " wem gehört die Firma". Passt zu Luxemburg.

  • Valchen am 07.12.2021 15:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sin Daat Dei Masken, wou den Strapp schonns futti gefuer as, vum Drip Kucken?? Därer, haaten Mäer och, op der Geméng oofgegol! ;—//

Die neusten Leser-Kommentare

  • Marco P. am 07.12.2021 18:14 Report Diesen Beitrag melden

    Betrug, Geldwäsche und " wem gehört die Firma". Passt zu Luxemburg.

  • Valchen am 07.12.2021 15:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sin Daat Dei Masken, wou den Strapp schonns futti gefuer as, vum Drip Kucken?? Därer, haaten Mäer och, op der Geméng oofgegol! ;—//