A30-Belval

12. November 2015 11:02; Akt: 12.11.2015 11:30 Print

Belval erhält neue Straße nach Frankreich

VILLERUPT/ESCH-BELVAL - Das Projekt einer Umgehungsstraße zwischen Frankreich und Esch-Belval nimmt Formen an. Im Frühjahr 2016 soll die neue Verbindung eröffnet werden.

storybild

Neue Straßen sollen den Verkehrsfluss zwischen Frankreich und Belval verbessern.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Verbindungsstraße A30-Belval ist eines der wichtigsten Verkehrsprojekte im Süden Luxemburgs und der angrenzenden Region in Frankreich. Grenzgänger erhoffen sich dadurch spürbare Verbesserungen im Verkehrsfluss. Durch die grenzüberschreitende Schnittstelle wird das Zentrum von Villerupt besser an den Verkehr angebunden, zudem bleibt Autofahrern dann die Durchfahrt durch Audun-le-Tiche erspart.

Die Finanzierung des Projekts teilen sich die Départements Meurthe-et-Moselle, Moselle und das Großherzogtum auf. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 77 Millionen Euro, elf Millionen sind für den Abschnitt in Meurthe-et-Moselle veranschlagt. Die Kostenprognose mussten aber aus Naturschutzgründen nach oben korrigiert werden.

Tiere berücksichtigen

Die ökologische Dimension der Baustelle ist wichtig: An den ehemaligen Industriestandorten haben sich mittlerweile zahlreiche Tierpopulationen angesiedelt. «Die Natur hat sich ihr Land nach 20 Jahren zurückgeholt», sagt André Parthenay, Präsident des Kommunalverbands des Alzettetals. Im Winter sollen neue Grünbrücken für die Tiere errichtet werden. Die kosten noch einmal drei Millionen Euro – diese Zusatzkosten hatte man vorher nicht berücksichtigt.

«Heutzutage wird bei jedem Projekt auch der Umweltaspekt berücksichtigt. Dieser wird nicht als zusätzliches Problem gesehen, sondern ein Punkt, den man im Budget berücksichtigen muss», sagt Parthenay.

Die Umgehungsstraße, die später ein «Stadtboulevard» werden soll, ist als Modellversuch für die Grenzregionen dienen. Die Straßen sollen weiter ausgebaut werden. Parthenay ist optimistisch, dass auch dabei die Umwelt nicht zu kurz kommt: «Grenzüberschreitende Projekte sind die Zukunft der Region!»

(Loïc Becker/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.