Coronavirus

27. Januar 2020 16:35; Akt: 27.01.2020 22:45 Print

Keine Luxemburger in der chinesischen Provinz Hubei

Wegen des Coronavirus starten immer mehr Länder Rückholaktionen und wollen Bürger aus China ausfliegen. Luxemburger sind offenbar nicht betroffen.

storybild

China baut in aller Schnelle ein Krankenhaus zur Behandlung von Patienten, die mit dem neuen Virus infiziert sind. (Bild: DPA/Xiong qi)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Immer mehr Länder wollen ihre Staatsangehörigen wegen der neuen Lungenkrankheit aus den besonders betroffenen Regionen Chinas in die Heimat zurückholen. Belgien bot Landsleuten in der chinesischen Stadt Wuhan und der umliegenden Provinz Hubei die Rückkehr an, auch Großbritannien, die Niederlande, Dänemark und weitere Länder weltweit prüften Möglichkeiten, Staatsbürger auszufliegen. Japan, Frankreich und die USA haben solche Rückholaktionen bereits in die Wege geleitet.

Auch die deutsche Regierung erwägt, Staatsangehörige wegen des Coronavirus aus der chinesischen Provinz Hubei auszufliegen. Das erklärte Außenminister Heiko Maas (SPD) in Berlin. Das Auswärtige Amt in Deutschland sprach von rund 90 Betroffenen. Der Krisenstab in Berlin muss noch über das Verfahren entscheiden.

Keine Luxemburger in der Krisen-Provinz

Ein Sprecher des Außenministeriums in Luxemburg teilte auf Anfrage mit, das Ministerium habe keine Kenntnis von luxemburgischen Staatsbürgern in der Provinz Hubei. Die luxemburgische Botschaft in Peking stehe aber in engem Kontakt mit den anderen EU-Mitgliedstaaten vor Ort sowie mit den chinesischen Behörden, um die Lage weiterhin zu beobachten und – falls nötig – Schritte einzuleiten.

Am Wochenende sind die ersten Erkrankungen in Europa bekannt geworden. In Frankreich gab es drei Fälle. In China steigt die Zahl der Toten und Infizierten weiter an. Nach Behördenangaben starben bislang mindestens 80 Menschen. Fast 2800 Krankheitsfälle wurden registriert.

(Marlene Brey/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jimbo am 28.01.2020 10:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vläit sin awer Chinesen vin dobannen hei am Land ennerwee??? Oder aner Touristen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • jimbo am 28.01.2020 10:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Vläit sin awer Chinesen vin dobannen hei am Land ennerwee??? Oder aner Touristen...