Coronakrise

19. Januar 2021 18:56; Akt: 19.01.2021 19:37 Print

Bettel setzt sich erneut für offene Grenzen ein

LUXEMBURG – Im Gespräch mit Angela Merkel hat der Luxemburger Staatschef erneut die Wichtigkeit des funktionierenden grenzüberschreitenden Verkehrs unterstrichen.

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Xavier Bettel steht in regelmäßigen Austausch mit Angela Merkel. (Bild: AFP)

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Ganz Europa bereitet sich angesichts der neuen, ansteckenderen Virus-Varianten auf eine große Welle von Corona-Infektionen vor. In Luxemburg sind bereits zwölf Fälle der britischen Variante identifiziert worden und die Situation könnte sich in den kommenden Wochen noch verschärfen. Wohin steuert Europa nun?

Als Reaktion auf die erste Welle der Pandemie waren letztes Frühjahr die Grenzen geschlossen worden. Dass dieses Szenario erneut zur Realität wird, will Luxemburg tunlichst vermeiden. Daher steht Xavier Bettel in regelmäßigem telefonischen Kontakt mit Alexander de Croo, dem belgischen Premierminister, und mit Angela Merkel, der deutschen Bundeskanzlerin. Laut einer Erklärung des Staatsministeriums hat der luxemburgische Regierungschef «erneut betont, wie wichtig es ist, die Grenzen offen zu halten und den freien Personen- und Warenverkehr zu gewährleisten, insbesondere im Hinblick auf grenzüberschreitende Arbeitnehmer und andere wichtige Bewegungen».

Zusammenkunft des Europäischen Rates

Der grenzüberschreitende Verkehr hatte während der ersten Welle zu einer kleinen diplomatischen Krise zwischen Luxemburg und Deutschland geführt. Seit Beginn der Pandemie plädiert Xavier Bettel dafür, die Grenzen zwischen den europäischen Ländern offen zu halten. «Ohne Grenzgänger werden wir es nicht schaffen», sagte er auf einem Gipfel der Ende Oktober und bezog sich dabei insbesondere auf das luxemburgische Gesundheitssystem, das in hohem Maße von im Ausland lebenden Pflegekräften abhängig ist.

Im Rahmen der Telefonate würden auch andere Themen im Zusammenhang mit der Gesundheitskrise besprochen, darunter die Ausbreitung der Mutationen, Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie oder die Impfkampagnen. Im Europäischen Rat, der am kommenden Donnerstag per Videokonferenz zusammenkommt, soll die aktuelle Gesundheitslage erörtert werden.

(th/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ohjemineh am 19.01.2021 19:42 Report Diesen Beitrag melden

    Effektiv! Den Xavier ass just zoustänneg fir Merkel, Macron an esou P Diddy's. Mee wann d'Monica eis als Vollek all blameiert dann ass dat eppes fir den Claude Lamberty. Mee effektiv. Macron-Semedo.... Premier geint Happy Diwi. Ech geif mech dann och leiwer mat der Merkel bretzen. Wat een Armut! DP ass um Ënn. Se kreien neischt zu Staan. Keng Impfstrategie, keen Enseignement, keng Relatioun zu den Gewerkschaften an eis Staatsfinanzen ginn och nach Baach of. Ech mengen sie verantworten vill psychologesch Problemer. Keint een quasi soen dass den Xavier vill Leit um Gewessen huet....

  • LUHA am 19.01.2021 21:43 Report Diesen Beitrag melden

    Er sollte sich lieber für mehr Impfstoff einsetzen!! Diese cca. 1 Million Dosen sollten schon langst im Lande sein!! Dann wären keine Frage die offene Grenzen! Jemand sollte ihm mal erklären,daß die Wirtschaft auch nur so funktioniert, wenn die Leute immunisiert sind!! Nicht die über 80 jährigen sollte man zuerst impfen, sondern die Arbeiter von 19- bis 65 !! Wenn diese Leute immun sind dann bekommen es die alten auch nicht!! Das ist aber für diese Regierung schwer zu verstehen ist! Voilla

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  • Phil am 19.01.2021 20:43 Report Diesen Beitrag melden

    Wann en infizéierten Chauffer mat 200 km/h an e Bam rennt steet am Doudesschäin Covid-19. Dat selwecht wann en Infizéierten doheem d'Trap eroffällt an sech d'Halsgenëck brëcht... am Schäin steet Covid-19.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Daweb am 20.01.2021 06:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @phil jo esou ass et leider soss gingen se jo hier schéin zuelen net zu stan bréngen an d’léit hätten keng panik a se gingen net esou gudd follegen

  • Claudio am 19.01.2021 22:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ohjemineh. Wann dir mengt eng CSV ging dat besser machen, si dir awer um Holzwee. Mat enger CSV- Regierung wäre mir nach ëmmer an engem strengeren Lockdown. Kee Coiffeur a keng Geschäfter op a gingen ons den daitschen Noperen upassen.

  • Demokratie sieht ganz anderst aus am 19.01.2021 21:49 Report Diesen Beitrag melden

    aber die Politiker - insbesondere Merkel - eifert Nordkoreanische Politik nach.

  • LUHA am 19.01.2021 21:43 Report Diesen Beitrag melden

    Er sollte sich lieber für mehr Impfstoff einsetzen!! Diese cca. 1 Million Dosen sollten schon langst im Lande sein!! Dann wären keine Frage die offene Grenzen! Jemand sollte ihm mal erklären,daß die Wirtschaft auch nur so funktioniert, wenn die Leute immunisiert sind!! Nicht die über 80 jährigen sollte man zuerst impfen, sondern die Arbeiter von 19- bis 65 !! Wenn diese Leute immun sind dann bekommen es die alten auch nicht!! Das ist aber für diese Regierung schwer zu verstehen ist! Voilla

    • Marc L am 20.01.2021 06:44 Report Diesen Beitrag melden

      sollten schon längst im Land sein??? Ja sicher wenn sie uns erklären wie der Impfstoff geliefert werden sollte obschon er noch nicht hergestllt wurde. Vielleicht haben sie eine Idee wie man MIlliarden Dosen in ein paar Tagen herstellen könnte...

    • Marc am 20.01.2021 10:34 Report Diesen Beitrag melden

      Schätze mal es wird so um Ostern 2027 soweit sein ;)

    • Lvha am 20.01.2021 11:25 Report Diesen Beitrag melden

      Luxemburg ist eine der reichste Land in der Welt, vielleicht sollte man an Kaufen denken, wie die Israelis gemacht haben, nicht auf die EU zu warten! Ausserdem könnte man noch immer in Rußland oder in China kaufen, wichtig wäre etwas zu haben,sonst kommt es so wie oben Marc geschrieben hat!

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  • Paddy am 19.01.2021 21:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles Show, Theater, bla bla bla. Ech gleewe näischt méi.