Europaweiter Vergleich

10. Juli 2018 15:39; Akt: 10.07.2018 16:00 Print

Bevölkerung in Luxemburg wächst rasant

LUXEMBURG – In Sachen Bevölkerungswachstum steht das Großherzogtum an zweiter Stelle in der EU. Das liegt vor allem an der Zuwanderung.

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Zwischen 2017 und 2018 ist die Luxemburger Bevölkerung um 11.300 Menschen gewachsen. (Bild: Editpress/Ifinzi)

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Die Bevölkerung Luxemburgs macht zwar nur 0,1 Prozent der Gesamtbevölkerung der Europäischen Union aus, wächst aber schneller als anderswo. Nach den am Dienstag von Eurostat veröffentlichten Zahlen war das Bevölkerungswachstum im Großherzogtum zwischen 2017 und 2018 das zweithöchste in der EU. Innerhalb eines Jahres stieg die Einwohnerzahl von 590.700 auf 602.000, was einem Anstieg von 1,9 Prozent entspricht. Nur Malta verzeichnete ein höheres Wachstum (+3,29 Prozent ).

Wie der Statec im vergangenen April berichtete, ist der Bevölkerungszuwachs in Luxemburg hauptsächlich auf die Einwanderung zurückzuführen. Der Wanderungssaldo lag Ende 2017 bei 10.548, wobei die Franzosen (18,6 Prozent), Italiener (9,9 Prozent) und Portugiesen (8,4 Prozent) einen hohen Anteil an den Zugewanderten stellen.

Auch auf europäischer Ebene war es der positive Wanderungssaldo, der zu einer Zunahme der Bevölkerung führte (um 0,2 Prozent). In der EU überstieg die Zahl der Todesfälle die Zahl der Geburten im Jahr 2017. Dagegen verzeichnete das Großherzogtum mehr Geburten (6200) als Todesfälle (4300). Luxemburg ist das Land in der EU (nach Irland und Zypern) mit der drittniedrigsten Sterblichkeitsrate.

(jd/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Veritas am 10.07.2018 16:21 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nëmmen nach Wahnsinn wat eng Generatioun 68'er Lëtzebuerger aus engem klengen Feinen Land mat 1000 Järeger Geschicht gemaach hunn... eng Iwwerlafen Betonéiert Wüst mat Dauerstau an ouni Identitéit ...

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  • remo raffaelli am 10.07.2018 18:44 Report Diesen Beitrag melden

    Onst Land gëtt loues awer sëcher Bradéiert , en Hoon an en Skandal dourch ons Politiker déi wierlech keng J.... hun fir emol en Stopp ze maachen, wéi stét et matt onser Infrastruktur? Wasser, Elek.Stroom, Stroossen, Kanäl, Verkéier ? mer platzen hannen an fiër ! Bravo

  • Timon am 10.07.2018 23:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech sin Joergaang 1966, a wei mir Kanner waren war nach alles tip top, dat war dei scheinsten Zeit, well elo, vill Gemengen am Süden, verknaschten, iwwerall Dreck, Kameidi, Stau, Ofgaasen, et get geblärt a gejaut, keen Respekt mei, mir brauchen Auslänner, Frontalien, mat Mooss, mee si sollen sech och upassen, verdingen schliesslech hier Geld hei, a sollen net emmer dauernd geint Letzebuerger stenkeren. A wa mir der nach mei eranhuelen, hu mir geschwenn iwwerhaapt neischt mei ze soen. An dat si mir net neidesch, dat get et nemmen hei am Land.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Claude am 12.08.2018 15:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    jo,richteg. letzeb. ass net mei schein ze liewen, alles deier kriminaliteit stau,asw. dofir sinn ech a kroatien aus gewandert a sinn hei rrem ee gleckleche mensch ginn, deen ech doheem net mei waar, vill gedronk,asw.de feeling hei ass wei an den 80 zu letzeb.

  • Tweety am 11.07.2018 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    Zuviel ist zuviel,und wenn das Fass einmal übergelaufen ist dann muss man eben ablassen !!!!! Ein Blinder würde sehen das Luxemburg überall an seine Grenzen stößt,aber nein unsere Politiker sehen das anders. Also mal abwarten wie immer bis es überlastet ist das Fass und dann irgendwann überläuft. Ob der Oktober an der Richtung was ändern wird? Eins ist sicher,Geld und Macht kann man nie genug kriegen..

  • och eng Wourecht am 11.07.2018 08:37 Report Diesen Beitrag melden

    Dofir well d'LSAP (dixit Bodry) jo déi kleng an mëttel Léit entéegenen dat se hiren Bauterrain mussen eweg ginn. Soss kennen déi Richteg (Spekulanten) net wuessen an déi Falsch (kleng Bierger) mussen net en Liewen laang schaffen goen fir an enger Sardinnenbechs ze liewen.

  • Merci un d'Regierung am 11.07.2018 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    Ma gottseidank hun mer awer nach visionär Politiker déi pridegen dat mer emmer nach méi Wuestum brauchen. Just komesch dat d'Biirger héi mussen mat all den negativen Konsequenzen liewen an den sougenannten Reichtum géet an d'Ausland un Spekulanten an Investisseuren. déi manner Stéieren bezuelen mussen wéi en klengen Aarbechter.

  • Bibou am 11.07.2018 05:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dei denken all vill ze vill grouss an keen vun eis get gefroot. Bei den nächsten Wahlen mussen mier reageieren