Umdenken in Luxemburg

06. März 2020 18:31; Akt: 06.03.2020 18:32 Print

Bio-​​Landwirtschaft soll bis 2025 auf 20 Prozent steigen

LUXEMBURG – Der Anteil der ökologischen Landwirtschaft macht heute nur fünf Prozent der bewirtschafteten landwirtschaftlichen Fläche im Großherzogtum aus. Das soll sich ändern.

storybild

Das Budget für den ökologischen Landbau in Luxemburg wird für das Jahr 2025 11,4 Millionen Euro betragen. (Bild: Pixabay)

Zum Thema
Fehler gesehen?

In Luxemburg gibt es heute 148 Bio-Produzenten. Darunter «88 Landwirte, 15 Gemüsebauern, 15 Weinbauern, 11 Obstbauern und 19 Imker», so die Angaben des Landwirtschaftsministeriums. Der Anteil dieses ökologischen Sektors, der in den letzten zwei Jahren zugenommen hat, macht jedoch nur fünf Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche aus. Sie liegt unter dem europäischen Durchschnitt von etwa sieben Prozent.

«Der Obst- und Gemüseanbau im Land ist nur schwach entwickelt», bedauert der Minister Romain Schneider, der am Freitag neue Maßnahmen vorgestellt hat. Das Ziel ist klar formuliert: «Bis zum Jahr 2025 sollen 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche Luxemburgs ökologisch bewirtschaftet werden». Um dies zu erreichen, werden innerhalb der Regierung 11,4 Millionen Euro für das Jahr 2025 bereitgestellt. Im Vergleich dazu stehen lediglich zwei Millionen Euro im Jahr 2020.

Die Stärkung der ökologischen Landwirtschaft erfordert eine Umstrukturierung des Sektors, von der Produktion bis zur Vermarktung. So werden «die Prämien erhöht», um neue und bestehende Landwirte zu überzeugen. «Viele der wichtigsten Lebensmittel, die für die Zubereitung von Mahlzeiten benötigt werden, werden auf nationaler Ebene gar nicht produziert», sagt Romain Schneider, der «die Produktion und die Nachfrage steigern und ausbalancieren will.»

(Nicolas Chauty/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Iris Gläser am 07.03.2020 10:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so! Und jetzt ran an die Emissionen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Iris Gläser am 07.03.2020 10:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weiter so! Und jetzt ran an die Emissionen!