In Luxemburg

24. Juni 2019 19:31; Akt: 24.06.2019 19:54 Print

Bis zu 216 Stunden Sonderurlaub für Vertreter

LUXEMBURG – Die vor Monaten gewählten Arbeitnehmervertreter können sich für ihre Position schulen lassen. Dafür steht ihnen Sonderurlaub zu.

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1600 Arbeitnehmervertreter wurden vor wenigen Monaten gewählt. (Bild: Pexels)

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Mehr als drei Monate nach den Sozialwahlen hat die Arbeit für 1600 gewählte Arbeitnehmervertreter des Landes begonnen. Während einige den Posten bereits inne hatten, ist es für andere ihre erste Amtszeit.

Die Arbeitnehmerkammer bietet sowohl für die einen als auch für die anderen kostenlose Schulungen im Trainings- und Seminarzentrum in Remich an. Eine erste Informationsveranstaltung hat am Montagabend in der Zentrale der Arbeitnehmervertretung stattgefunden.

Bei dieser konnten neue und wiedergewählte Mitglieder die verschiedenen Angebote entdecken: Diese umfassen insgesamt 85 Trainingsmodule zu Themen wie Konfliktmanagement in Unternehmen, die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf sowie Teamarbeit und Arbeitssicherheit.

Bis zu 216 Stunden Sonder-Urlaub

Den Vertretern steht ein gesonderter Urlaub für diese Ausbildungen zu. Diese rangieren von 20 Stunden für einen stellvertretenden Delegierten, der in einem Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern wiedergewählt wurde, bis hin zu 216 Stunden für eine erste Amtszeit in einem Unternehmen mit mehr als 150 Mitarbeitern.

«Dieser große Zeitaufwand ist nötig, um die Arbeitnehmer bestmöglich «in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt» vertreten zu können, so Arbeitsminister Dan Kersch in seiner Einführungsrede am Montag.

Laut Nora Back, der neuen Präsidentin der Arbeitnehmerkammer, haben die Arbeitnehmervertreter eine zentrale Rolle «in einer Gesellschaft, die den sozialen Dialog braucht». «Sie müssen allerdings über umfassende Kenntnisse in der Wirtschaft, der Rechtslage und der Praxis in allen Bereichen des Arbeitsmarktes verfügen», sagte sie vor den Delegierten.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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