Radare in Luxemburg

17. März 2019 17:38; Akt: 17.03.2019 17:38 Print

Blitzer-​​Säulen erwischten 798.000 Tempo-​​Sünder

LUXEMBURG – Seit der Installation der stationären Blitzer auf den Straßen des Landes am 16. März 2016 wurden fast 800.000 Fahrzeuge geblitzt.

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Die stationären Blitzer sind seit 2016 im Einsatz. (Bild: Editpress/Didier Sylvestre)

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798.000 Fahrzeuge wurden zwischen dem 16. März 2016, an dem die ersten Radare in Betrieb genommen wurden, und dem 16. März 2019 im Großherzogtums geblitzt. «Eine positive Entwicklung», sagt der Mobilitätsminister François Bausch (Déi Gréng) gegenüber dem Luxemburger Wort. «Die Polizei stellt fest, dass die Geschwindigkeit im Vergleich zu den Vorjahren abgenommen hat», fügte er hinzu.

Im Detail wurden 2016 250.000 Fahrzeuge geblitzt, 2017 dann 241.000 und 2018 250.000. «Seit Anfang 2019 sind nochmals 57.000 Geschwindigkeits-Übertritte hinzugekommen», sagte die Polizei. Wenn wir das Jahr 2018 analysieren, wurden 140.000 Autos mit Luxemburger Kennzeichen geblitzt, 31.000 mit französischen, 28.000 mit belgischen, 18.000 mit deutschen und 16.000 mit niederländischen Kennzeichen.

«Die Zahlen beweisen, dass automatisierte Kontrollen notwendig waren und sind, da es immer noch signifikante Gesetzesverstöße gibt», sagt Paul Hammelmann, der Präsident der Verkehrssicherheit gegenüber L'essentiel. Die Maßnahmen der Regierung gehen weiter. Anfang Januar wurde ein Radaranhänger bei Drinklingen aufgestellt, wo eine 20-jährige Frau am 27. September 2018 ihr Leben verloren hatte. Ein weiterer stationärer Blitzer wird in diesem Jahr auf der N12 zwischen Grosbous und Hierheck installiert.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Reine Abzocke am 17.03.2019 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    Schon komisch dass die Zahl der Verkehrsopfer nicht in dem selben Maasse abgenommen hat.

  • Peter Meier am 17.03.2019 21:19 Report Diesen Beitrag melden

    @Reine Abzocke: Genau das ist der Punkt. Die stationären Radare erwischen nur die, die sich nicht auskennen oder die, die einen Moment abgelenkt sind. Die wahren Raser erwischen sie nicht, denn die sind konzentriert und wissen, wo die Dinger stehen. Die stationären Radare bringen auch nicht mehr Sicherheit, im Gegenteil: Einige bremsen schon am Hinweisschild für das Radar so stark ab, dass folgende Autos noch gefährlich überholen. Die meisten bremsen aber erst 200m vor dem Radar stsrk ab, und 200 m dahinter geht die Post wieder ab. Ich beobachte das jeden Tag.

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  • Fonsi am 18.03.2019 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Vor allem : Die Strafen für die wahren Raser drastisch erhöhen so wie zb in der Schwyz. Sehr hohe Geldstrafen, Fahrverbot ohne Bewährung und ohne die Erlaubnis zur Arbeit zu fahren , Fahrzeug beschlagnahmen , Gefängnis . Dann würde weniger gerast.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Guy Michels am 18.03.2019 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    sowieso. Es erwischt die Leute, die morgens zu einer Arbeit müssen und einen Moment nicht aufpassen. Die richtigen Raser kennen ihre Rennstrecken. Aber da müsste man selbst Schmiere stehen mitten in der Nacht....

  • Fonsi am 18.03.2019 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Vor allem : Die Strafen für die wahren Raser drastisch erhöhen so wie zb in der Schwyz. Sehr hohe Geldstrafen, Fahrverbot ohne Bewährung und ohne die Erlaubnis zur Arbeit zu fahren , Fahrzeug beschlagnahmen , Gefängnis . Dann würde weniger gerast.

  • Daweb am 18.03.2019 08:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Stemmt verschidde radaren si so guer geféierlech well et leit gin déi mengen se gingen plus punkte kréien wann se mat 50 laanscht fueren statt den erlabte 70. Ausserdem ass een esou op den tacho konzentréiert fir seng 70 ze halen dass een de verkéier net méi kuckt

  • Honga am 18.03.2019 06:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hätte ich an Ihrer Stelle jetzt auch gesagt. (Bausch, Hammel Mann). Nach einem Gegenbeweis kuckt ja keiner!

  • Peter Meier am 17.03.2019 21:19 Report Diesen Beitrag melden

    @Reine Abzocke: Genau das ist der Punkt. Die stationären Radare erwischen nur die, die sich nicht auskennen oder die, die einen Moment abgelenkt sind. Die wahren Raser erwischen sie nicht, denn die sind konzentriert und wissen, wo die Dinger stehen. Die stationären Radare bringen auch nicht mehr Sicherheit, im Gegenteil: Einige bremsen schon am Hinweisschild für das Radar so stark ab, dass folgende Autos noch gefährlich überholen. Die meisten bremsen aber erst 200m vor dem Radar stsrk ab, und 200 m dahinter geht die Post wieder ab. Ich beobachte das jeden Tag.

    • Ech 64 am 18.03.2019 08:10 Report Diesen Beitrag melden

      Gett zéit dass méi mobil Radaren kommen esou wei ob der Escher Autobunn wou an engem Dag 5000 geblëtzt ginn sinn. An och Radaren déi ob eng Länger Distanz moossen virum allem an Tunnellen

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