Brauerei zieht Bilanz

13. Februar 2012 14:46; Akt: 13.02.2012 17:47 Print

Bofferding verkauft deutlich mehr Bier

LUXEMBURG – Immer weniger Bier geht über die Theke. Die Nationalbrauerei hat 2011 trotzdem mehr Bofferding und Battin verkauft, auch in die Großregion.

storybild

Die Nationalbrauerei hat 2011 mehr Bofferding- und Battin-Bier verkauft. (Bild: Editpress)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mit einem Marktanteil von vier Prozent bleibt Bofferding ein kleiner Akteur in der Bierlandschaft der Großregion. Doch die Nationalbrauerei hat 2011 mehr Bier verkauft als im Vorjahr. Um 2,5 Prozent stieg der Verkauf. Insgesamt gingen 160 000 Hektoliter Bofferding und Battin über die Laden- und Kneipentheken. Bofferding bleibt damit das meist getrunkene Bier in Luxemburg (mit 102 000 Hektolitern) vor Diekirch (mit 76 000 Hektolitern) und Battin (mit 27 000 Hektolitern), das ebenfalls von der Nationalbrauerei hergestellt wird.

Der Gewinn der Brauerei ist im vergangenen Jahr um 32,6 Prozent auf 3,8 Millionen Euro gestiegen. «Ein gutes Resultat in einem unsicheren Umfeld», nennt dies Generaldirektor Frédéric de Radiguès.

Luxemburger trinken viel weniger Bier

Denn nicht nur in Europa, auch in Luxemburg wird immer weniger Bier getrunken: Im Jahr 2000 vertilgten die Biertrinker in Luxemburg noch gut 410 000 Hektoliter im Jahr, 2011 waren es nur noch 320 000 Liter.

Die Nationalbrauerei will nun investieren, um ihr erfolgreiches Geschäft weiterzuführen: Im Sommer sollen neue Tankbehälter im Wert von fünf Millionen Euro entstehen, in denen gut 20 000 Hektoliter Bier gelagert werden können.

Bofferding will vor allem in den Nachbarregionen wachsen. «In zehn Jahren wollen wir die Hälfte unseres Umsatzes durch den Vertrieb in Wallonien und Lothringen erzielen», hattte Frédéric de Radiguès bereits im Februar letzten Jahres angekündigt. L'essentiel Online mit Thomas Potiroli

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.