Sitz in Luxemburg

17. Juni 2019 13:04; Akt: 17.06.2019 14:26 Print

Börsengang soll GFG 400 Millionen Euro bringen

SENNINGERBERG – Der in Luxemburg ansässige Online-Modehändler Global Fashion Group geht diese Woche an die Frankfurter Börse.

storybild

Zur Global Fashion Group gehören Lamoda in Russland, Namshi im Nahen Osten, Dafiti in Südamerika, Jabong in Indien und Zalora in Südostasien.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der geplante Börsengang des in Sennigerberg ansässigen Online-Modehändlers Global Fashion Group (GFG) in Frankfurt könnte bis zu 400 Millionen Euro in die Kassen spülen. Die Aktien sollen für sechs bis acht Euro angeboten werden, wie die Rocket-Internet-Beteiligung am Montag in Luxemburg mitteilte. Die Papiere sollen von diesem Dienstag bis zum 25. Juni zum Kauf stehen.

Dem Angebot muss jedoch zuvor noch die Finanzaufsicht in Luxemburg zustimmen. Die Aktien sollen am regulierten Markt notiert werden. Mit den Einnahmen will der Modehändler weiteres Wachstum fördern. Dazu soll etwa in die Technologieplattform, die Lieferinfrastruktur und die Gewinnung von Neukunden investiert werden.

Hauptanteilseigner der GFG ist mit etwa 35 Prozent der schwedische Investor Kinnevik. Der Start-up-Investor Rocket Internet hält derzeit rund ein Fünftel der Anteile. Die beiden Firmen hatten die Global Fashion Group (GFG) 2011 gegründet. Zu dem Unternehmen für den Online-Handel mit Kleidung in Schwellenländern gehören Lamoda in Russland, Namshi im Nahen Osten, Dafiti in Südamerika, Jabong in Indien und Zalora in Südostasien. 2018 setzte die Gruppe 1,56 Milliarden Euro um und zählte laut eigenen Angaben 11,7 Millionen aktive Kunden.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tingeli am 18.06.2019 18:50 Report Diesen Beitrag melden

    Die sind auch nur wegen der Steuern hier. Ich würde damit keine Reklame machen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tingeli am 18.06.2019 18:50 Report Diesen Beitrag melden

    Die sind auch nur wegen der Steuern hier. Ich würde damit keine Reklame machen.