Schloss in Frankreich

22. September 2021 16:59; Akt: 23.09.2021 10:30 Print

Brad Pitt klagt in Luxemburg gegen Angelina Jolie

LUXEMBURG – Der US-Schauspieler vermutet, dass seine Ex-Frau ihn beim Verkauf von Immobilienanteilen über den Tisch ziehen will und zieht vor ein luxemburgisches Gericht.

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Angelina Jolie und Brad Pitt kauften das Anwesen im Jahr 2011. (Bild: AFP)

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Erst ging es um das Sorgerecht für die sechs Kinder, jetzt streiten Brad Pitt und Angelina Jolie um die Immobilien. Genauer um das Château de Miraval, ein Weingut in Südfrankreich, das das Paar im Jahr 2011 gekauft hat. Im Juli 2021 zog Jolie vor Gericht, um das Anwesen ohne die Zustimmung von Pit verkaufen zu können. Zwei Monate danach schlägt der Ex-Mann zurück, wie mehrere US-Medien berichten.

In einer am Dienstag in Luxemburg eingereichten Klage wirft Pitt seiner Ex-Partnerin vor, sich auf seine Kosten ungerechtfertigt bereichern zu wollen durch den Verkauf ihres Anteils. In dem südfranzösischen Schloss hatte das Paar sich 2014 das Ja-Wort gegeben. Das US-Portal «Page Six» zitiert aus den Gerichtsakten, wonach Jolie versucht habe, ihre Anteile an dem rund 160 Millionen Dollar teuren Château zu verkaufen, ohne dem Schauspieler die Möglichkeit zum Kauf einzuräumen.

Gesellschaft in Luxemburg

Das Château Miraval gehört der in Luxemburg registrierten Gesellschaft Quimicum, an der beide Schauspieler zu je 50 Prozent beteiligt sind. Die Anteile hält Jolie über die Gesellschaft Nouvel und Pitt über die Mondo Bongo LLC. Ursprünglich hatte Pitt einen größeren Anteil an Quimicum erworben, später dann aber einen Teil seiner Anteile auf Jolie übertragen, um eine hälftige Verteilung zu schaffen.

In der Beschwerde werfen Pitts Anwälte Jolie vor, dass ihre Gesellschaft Nouvel in den vergangenen vier Jahren gegen die Interessen von Quimicum gehandelt habe. Nouvel habe die Genehmigung des Jahresabschlusses und die Wiederbestellung des Verwalters systematisch verzögert. «Wir gehen davon aus, dass hinter dieser systematischen Behinderung das eigentliche Ziel von Nouvel und seinem Anteilseigner darin besteht, seine Anteile an Château Miraval SA so zu verkaufen, dass das Vorkaufsrecht von Mondo Bongo (wie in den Statuten von Quimicum vorgesehen) umgangen wird und somit ein Kapitalgewinn aus der Investition von Mondo Bongo erzielt wird, zu dem Nouvel nicht beigetragen hat», heißt es in der Beschwerde, aus der verschieden US-Medien zitieren.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • HJW am 23.09.2021 09:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine interessante Eigentümerstruktur.

  • jang am 23.09.2021 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    Für kleine Schweinereien ist Luxusburg immer zu haben! :)

  • tja am 23.09.2021 07:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer Geld hat hat auch Sorgen, hat Oma schon gesagt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • HJW am 23.09.2021 09:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine interessante Eigentümerstruktur.

  • jang am 23.09.2021 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    Für kleine Schweinereien ist Luxusburg immer zu haben! :)

  • tja am 23.09.2021 07:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wer Geld hat hat auch Sorgen, hat Oma schon gesagt.

  • Valchen am 23.09.2021 01:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pas Jolie, ça! ;-))

    • @Valchen am 23.09.2021 09:17 Report Diesen Beitrag melden

      Wat e meeeegaaaaa Witz. -.-

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