Lohnvereinbarung

28. August 2018 16:40; Akt: 26.09.2018 17:20 Print

Busfahrer warten weiter auf ihren Tarifvertrag

LUXEMBURG - Der 2013 unterzeichnete Tarifvertrag für Busfahrer in Luxemburg findet wegen der Verzögerung einer weiteren großherzoglichen Verordnung noch immer keine Anwendung.

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Durch den geplanten Tarifvertrag sollen Busfahrer besser entlohnt werden. (Bild: Editpress/Editpress/Claude Lenert)

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Luxemburger Busfahrer warten noch immer verzweifelt darauf, dass sich ihre Arbeitsbedingungen verbessern. Fünf Jahre nach der Unterzeichnung eines Tarifvertrags zwischen dem Luxemburger Verband der Busunternehmer (FLEAA) und den Gewerkschaften OGBL und LCGB ist die Tarifvereinbarung noch immer nicht wirksam. Der Gesetzgebungsprozess sei im Gange, lässt Infrastrukturminister François Bausch (Déi Gréng) auf Anfrage des Abgeordneten Gusty Graas (DP) mitteilen.

Der am 14. Mai 2013 unterzeichnete Vertrag, der die Arbeitsbedingungen verbessern soll, war an die Veröffentlichung einer großherzoglichen Verordnung über Pausen auf Nahverkehrs-Buslinien von weniger als 50 Kilometer gebunden. Aber diese wartet noch immer auf Verabschiedung, da sich die Parteien über mehrere Jahre nicht einigen konnten: «Dieses Verfahren war lange Zeit ausgesetzt, bis eine Vereinbarung zwischen den Sozialpartnern zustande kam», erklärt der Minister.

Der Entwurf der großherzoglichen Verordnung wurde vom Regierungsrat im Mai 2017 endgültig bestätigt, bevor der Staatsrat im vergangenen Januar seine Stellungnahme abgab. Doch wurde in der Zwischenzeit jedoch die Straßenverkehrsordnung, die als Rechtsgrundlage für den Text dient, geändert, was den Gesetzgeber dazu zwingt, einen Teil seines Entwurfs zu überarbeiten. Nun wird das Verfahren zur großherzoglichen Verordnung «wieder aufgenommen, sobald das Straßenverkehrsordnungsgesetz im Amtsblatt veröffentlicht wird», so der Minister, ohne einen konkreten Zeitplan zu nennen.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • stefan am 29.08.2018 09:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da hilft nur eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte 13 Stunden Arbeitszeit das müssen Richter entscheiden ob das so hingenommen werden kann.

  • marco am 29.08.2018 06:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @polchen , dat ass net nemmen bei den Buschaufferen esou , am bereich Secherheetsbeamten ass et graad esou , do leeft och schons een strapp neischt mei Niveaux Kollektivvertrag !!!! Dat ass alles Express gemacht vum Patronat a POLITIKER !!!!

  • polchen am 28.08.2018 17:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mat den Buschaufeuren kennt dir daat machen well Sie hun keen Mumm an neischt am Kapp sos given se streiken Polchen

Die neusten Leser-Kommentare

  • stefan am 29.08.2018 09:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da hilft nur eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte 13 Stunden Arbeitszeit das müssen Richter entscheiden ob das so hingenommen werden kann.

  • paulchen am 29.08.2018 09:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn die Busfahrer im Privatensektor mal zusammenhalten würden, würde es keine 13 Stunden Amplituden mehr geben. Wie rücksichtslos kann ein Arbeitgeber den sein , das er von seinen Angestellten so was verlangt. Die meisten haben Kinder zuhause. Wir leben im 21 Jahrhundert nicht im Mittelalter. 1 oder 2 Tage Streik würde die Arbeitgeber schon wach rütteln. Busfahrer haltet zusammen!!! Ich will mit einem ausgeruhten Fahrer , fahren. Nicht mit jemandem der schon 12.30 Stunden am arbeiten ist.

  • marco am 29.08.2018 06:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @polchen , dat ass net nemmen bei den Buschaufferen esou , am bereich Secherheetsbeamten ass et graad esou , do leeft och schons een strapp neischt mei Niveaux Kollektivvertrag !!!! Dat ass alles Express gemacht vum Patronat a POLITIKER !!!!

  • polchen am 28.08.2018 17:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mat den Buschaufeuren kennt dir daat machen well Sie hun keen Mumm an neischt am Kapp sos given se streiken Polchen