Kindergeld

06. Mai 2014 07:30; Akt: 06.05.2014 11:16 Print

Cahen: Keine Kürzung der Familienzulagen

LUXEMBURG - Familienministerin Corinne Cahen (DP) hat am Montag die Gerüchte dementiert, das Kindergeld auf 2'500 Euro pro Jahr und Kind reduzieren zu wollen.

storybild

Familienministerin Corinne Cahen (DP) plant offenbar vorerst keine Kürzungen des Kindergeldes. (Bild: Editpress)

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Die Regierung bereitet etwas zu den Familienzulagen vor. Unterschiedliche Optionen werden laut der Familienministerin analysiert, aber mehr wissen wir noch nicht», sagt der ehemalige Familienminister und CSV-Parteichef, Marc Spautz. Am Montag hat sich Spautz bei der Sitzung des parlamentarischen Ausschusses mit Familienministerin Corinne Cahen (DP) über die Pläne der Regierung mit Blick auf die Familienpolitik ausgetauscht.

Cahen stellte klar, dass die Regierung nicht plane, die Familienzulagen auf 2‘500 Euro pro Jahr und Kind zu reduzieren. Jedoch gebe es noch keinen konkreten Fahrplan, was die angekündigten Änderungen mit Blick auf das Kindergeld betreffe. «Die Ministerin berät zurzeit mit Sozialpartnern», lautete lediglich die Antwort an die Abgeordneten.

Zwei Gesetzesprojekte und fünf großherzogliche Verordnungen

Die Familienministerin warf außerdem laut Spautz der Vorgängerregierung vor, dass bevor die neue Regierung gekommen sei, die Pläne «in der Schublade geblieben sind». Will heißen: Kein Projekt zu Familienzulagen sei vorbereitet worden. «Das ist der Satz, den ich mir nicht mehr anhören kann. Ich wies sie darauf hin, dass es nicht wahr ist», beschwerte sich Spautz.

Ab Dienstag soll sich der Staatsrat mit dem Themendossier 6410 auseinandersetzen. Das Dossier beinhaltet zwei Gesetzesprojekte und fünf großherzogliche Verordnungen, die bereits im Juli 2013 überarbeitet wurden und sich mit den Chèques-services und einer besseren außerschulischen Kinderbetreuung auseinandersetzen. Die Texte sehen vor, die Gutscheine auch auf diese Art der Kinderbetreuung auszuweiten.

(Patrick Théry/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.