Drogen in Luxemburg

03. März 2020 16:32; Akt: 03.03.2020 16:32 Print

«Cannabis darf nicht verharmlost werden»

LUXEMBURG – Zum 25. Geburtstag ändert das Zentrum für Suchtprävention (CePT) seinen Namen und nutzt die Gelegenheit, um auf die Gefahren von Cannabis hinzuweisen.

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Zur Zeit besteht die Cnapa aus einem Team von 11 Mitarbeitern.

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«Die bevorstehende Legalisierung von Cannabis birgt die Gefahr, dass junge Menschen glauben, es sei sicher», warnt Henri Grün. Der Präsident des Zentrums für Suchtprävention (CePT) hat am Dienstag anlässlich des 25-jährigen Bestehens den neuen Namen «Cnapa» (nationales Zentrum für Suchtprävention) vorgestellt. «Unsere Aufgabe ist es, das Bewusstsein für die Risiken von Suchtmitteln zu schärfen, die Prävention zu fördern und potenzielle Konsumenten zu schützen», so Grün. «Cannabis darf nicht verharmlost werden», sagte auch Julie Molitor Jacob vom Lenkungsausschuss.

«Wir konzentrieren uns nicht nur auf illegale Drogen», erklärt Henri Grün. «Wir helfen den Menschen im Kampf gegen alle Formen der Sucht.» An diesem Dienstag hat das Cnapa seinen Bericht für das vergangene Jahr vorgestellt. Der an die breite Öffentlichkeit gerichtete Fro-No-Hilfe-Service wurde im vergangenen Jahr 164 Mal kontaktiert.

Häufiger Kontakt mit Eltern und Betreuern

Die Mehrheit der Anfragen (53) kam von Personen, die zum familiären, sozialen oder beruflichen Umfeld der Betroffenen gehören. Letztere fragten in 24 Fällen an, während 14 Anfragen nicht Personen-gebunden waren. «Bei den Personen, die sich an uns wenden, handelt es sich sehr oft um besorgte Eltern oder Aufsichtspersonen», erklärt Grün.

Cnapa arbeitet mit einem kleinen Team von elf Personen und einem Jahresbudget von 1,5 Millionen Euro, das teilweise vom Gesundheitsministerium finanziert wird. Angesichts der künftigen Herausforderungen hoffe man auf Verstärkung in den eigenen Reihen.

(Séverine Goffin/ L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jack am 03.03.2020 17:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dieses Argument ist Blödsinn, dies tut die Nähe zu Holland schon seit 30 Jahren,. In meinen Augen geht es hier um eine Erhöhung der Budgetgelder vom Staat fuer canpa und sonst nix. Die haben Existenzangst sonst nix. Der Staat könnte ja eineneigene Canpa gründen un Ihnen die Gelder streichen. Damit wäre die Daseinsberechtigung flöten. 53 Anfragen im Jahr, was tun diese Personen den Rest vom Jahr????

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  • Realist77 am 04.03.2020 07:33 Report Diesen Beitrag melden

    Weivill Doudeger gin et dann Weltweit duerch Cannabis?

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  • Kackelack am 04.03.2020 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    dafür verrharmlosen wir weiterhin die Gifte Alkohol und Zigaretten aufs fahrlässigste und unterstützen ihre Produktion mit Steuergeldern ... die sind nämlich wirklich schädlich und krebserregend, im Gegensatz zu Cannabis, der gegen Krebs u viele anderen Krankheiten hilft und fahrlässigerweise den Menschen nicht zugänglich gemacht wird, verboten, weiterhin kriminalisiert u diskreditiert wird! ... warum werden immer noch Fake News rundum Cannabis verbreitet und Angst geschürt? ... Wann hört dieser Blödsinn endlich auch, der dann noch durch selbsternannte Möchtegernfachleute unterstützt wird?!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Nico am 04.03.2020 13:32 Report Diesen Beitrag melden

    Hallo zusammen, ich möchte gleich klarstellen, dass ich für die Legalisierung bin. "Aber" wie so oft von vielen benutzt... Aber die Arbeit der Menschen, sollte nicht ins Lächerliche gezogen warden. Ich habe beide Seiten gesehen. Natürlich konsumieren wir Cannabis, und es ist bei jedem unterschiedlich wie es wirkt. Und Kinder haben da ganz bestimmt keine Berechtigung dies zu konsumieren. Das schadet ihnen auf jeden Fall. Bei Erwachsenen sehe ich das anders. hier ist es auf jeden Fall zu beobachten aber nicht zu verbieten

  • Iris Gläser am 04.03.2020 08:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte das Wort Cannabis im ganzen Text durch Alkohol ersetzen. Wie viele Leben werden wohl dadurch zerstört, und wie viele durchs Kiffen? Legal oder nicht, man kann es überall kaufen!

  • Kackelack am 04.03.2020 08:10 Report Diesen Beitrag melden

    dafür verrharmlosen wir weiterhin die Gifte Alkohol und Zigaretten aufs fahrlässigste und unterstützen ihre Produktion mit Steuergeldern ... die sind nämlich wirklich schädlich und krebserregend, im Gegensatz zu Cannabis, der gegen Krebs u viele anderen Krankheiten hilft und fahrlässigerweise den Menschen nicht zugänglich gemacht wird, verboten, weiterhin kriminalisiert u diskreditiert wird! ... warum werden immer noch Fake News rundum Cannabis verbreitet und Angst geschürt? ... Wann hört dieser Blödsinn endlich auch, der dann noch durch selbsternannte Möchtegernfachleute unterstützt wird?!

    • domat léist et sech gut liewen am 04.03.2020 13:18 Report Diesen Beitrag melden

      ... warum werden immer noch Fake News rundum Cannabis verbreitet und Angst geschürt? ... weil 1,5 millionen euros im Jahr, deshalb.

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  • Realist77 am 04.03.2020 07:33 Report Diesen Beitrag melden

    Weivill Doudeger gin et dann Weltweit duerch Cannabis?

    • Populist am 04.03.2020 15:20 Report Diesen Beitrag melden

      Schizophrener, déi zur Fënster sprangen, wahrscheinlech méi wéi Dir mengt.

    • wou bleift d'Präventioun??? am 05.03.2020 07:41 Report Diesen Beitrag melden

      hun nach nie héieren, dat een durch Cannabis gestuëwen ass, awer durch déih brutal Verfollegung vun Cannabisbenotzer schon an dodurch gin och vill Leit paranoid gemach, déih dann zur Fenster raussprangen ... kennen der awer vill ze vill, déih ganz jonk durch legalen Alkohol gestuëwen sin oder behënnert Kanner op d'Welt gesat hun durch Alkohol, déih hiert ganzt Liëwen lang Ennerstëtzung an Hëllef vun vum Staat bezuëltem Personal brauchen! ... a wéivill gin regelméisseg an d'Dialyse wéinst onnéidëgem Medikamentemëssbrauch den hier Organer schiëdigt, ordonnéiert vun legalen Dokteren???!!! ...

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  • Lol am 03.03.2020 17:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wir leben Cannabis