«Chamberleaks»

27. Juli 2018 20:05; Akt: 27.07.2018 20:27 Print

Chamber kündigt nach Datenleck Konsequenzen an

LUXEMBURG – Die Chamber zieht Bilanz über die Legislaturperiode 2013 bis 2018. Auch das Datenleck aus dem März kommt vor der Sommerpause noch einmal aufs Tapet.

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Chamber-Präsident Mars Di Bartolomeo mit den Fraktionspräsidenten von DP, LSAP und CSV. (Bild: Editpress/Isabella Finzi)

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In der sogenannten «Chamberleak-Affäre» hat Parlamentspräsident Mars Di Bartolomeo am Freitag Konsequenzen angekündigt. Um ein weiteres großes Datenleck wie im vergangenen März zu verhindern, will die Chamber eine neue IT-Sicherheitsstrategie erarbeiten und Empfehlungen von Experten umsetzen. «Wir übernehmen die volle Verantwortung für das Datenleck im März», erklärte der Parlamentspräsident.

Di Bartolomeo erklärte, dass die Chamber künftig enger mit anderen öffentlichen Einrichtungen (Govcert, CTIE) zusammenarbeiten wolle und sich mehr Expertise ins Haus holen wolle.

Im Zuge der «Chamberleak»-Enthüllungen durch den Radiosender 100,7 war im März bekannt geworden, dass interne und teils geheime Parlamentsakten auf der Website des Parlaments frei zugänglich waren. Die Staatsanwaltschaft nahm daraufhin Ermittlungen gegen zwei Journalisten von 100,7 wegen Eindringens in ein fremdes Computersystem auf. In den Räumlichkeiten des Radiosenders wurde zudem eine Hausdurchsuchung durchgeführt.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cannabear am 28.07.2018 14:41 Report Diesen Beitrag melden

    lol de Radio deckt e leck ob, an deit drob hin datt daat sou net stemmen kann, an gett dofir dann nach gestroft, waat leiert een draus, dei nächste keier einfach all gesammelt daten un de meescht biddenden verkaafen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Cannabear am 28.07.2018 14:41 Report Diesen Beitrag melden

    lol de Radio deckt e leck ob, an deit drob hin datt daat sou net stemmen kann, an gett dofir dann nach gestroft, waat leiert een draus, dei nächste keier einfach all gesammelt daten un de meescht biddenden verkaafen...