Tina Kieffer

18. Juni 2019 09:03; Akt: 18.06.2019 09:44 Print

«Chandara hat schnell einen Platz in der Familie gefunden»

LUXEMBURG – Die Journalistin und Chefin von «Marie-Claire», Tina Kieffer, hat gerade ihr erstes Buch veröffentlicht. Es dreht sich um ihre Adoptivtochter Chandara.

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Die Journalistin Tina Kieffer hat 2006 ein Mädchen aus Kambodscha adoptiert. In ihrem Buch berichtet sie nun darüber. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

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L'essentiel: Warum haben Sie ein Buch über ihre Adoptivtochter Chandara geschrieben? Tina Kieffer: Eigentlich wollte ich gar nicht darüber schreiben, obwohl ich schon einige Anfragen von Verlägen hatte. Aber dann habe ich mich doch an den Computer gesetzt und die Worte flossen nur so aus mir heraus, die Geschichte hat sich praktisch von selbst geschrieben.

Was hat Ihnen am meisten gefallen an der Arbeit an Ihrem Buch?

Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, diesen magischen Moment des ersten Treffens mit meiner Tochter wieder aufleben zu lassen. Heute gefällt mir besonders, dass meine Tochter das Buch lesen und etwas über ihre eigene Familiengeschichte daraus erfahren kann.

Sie haben zudem den Verein «Toutes à l'école» und auch eine Schule in Kambodscha gegründet – Warum?

In diesen Ländern ist Bildung eine Möglichkeit, ein besseres Leben aufzubauen. 1400 Mädchen aus sozial benachteiligten Familien sind heute in Schulen eingeschrieben. In diesem Jahr gab es dort eine 100 prozentige Erfolgsquote beim Schulabschluss – verglichen mit 60 Prozent aus eher wohlhabenden Ländern.

Sie sind mit Ihrem Verein auch in Luxemburg tätig?

Wir haben im Jahr 2010 eine Niederlassung toutesalecole.lu gegründet, um Spenden zu sammeln und Partnerschaften zu organisieren. Eine Kooperation ist mit dem Lycée Vauban und der Universität Luxemburg geplant.

Wie geht es Ihrer Tochter Chandara?

Sie ist inzwischen 16 Jahre alt und sehr froh. Chandara hat sehr schnell einen Platz in unserer Familie gefunden. Aus dem kleinen traurigen Mädchen aus Kambodscha ist eine sehr aktive junge Frau geworden, die zudem eine Karriere im Design anstrebt.

(Gaël Padiou/L'essentiel)

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